Fahrzeugvideos: Film ab!

Autor / Redakteur: Yvonne Simon / Yvonne Simon

Fahrzeugvideos sind im Vertrieb nach wie vor eine Seltenheit. Dabei bieten sie mehrere Vorteile bei überschaubarem Aufwand. Über spezielle Apps lassen sich die Videos direkt vom Fahrzeug zum Kunden schicken. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Rundgang ums Auto mit dem Smartphone: Verkäufer sollten im Video das präsentieren, was sie dem Kunden auch im Showroom zeigen würden.
Rundgang ums Auto mit dem Smartphone: Verkäufer sollten im Video das präsentieren, was sie dem Kunden auch im Showroom zeigen würden.
(Bild: Robert Fyfe/Citnow)

Wer heutzutage in eine neue Wohnung zieht und sie seinen Freunden zeigen möchte, dreht oft ein kurzes Video vom Rundgang und verschickt es schnell per Whatsapp. Weil das Video ein Vielfaches mehr an Eindrücken vermittelt, als es ein Text mit ein paar Bildern jemals könnte. Was für Wohnungen gilt, lässt sich auch auf das Auto übertragen. Und diesen Effekt könnten sich Fahrzeugverkäufer zunutze machen, indem sie Interessenten anstatt einer schriftlichen Beschreibung ein kurzes Video zuschicken.

Das tun sie aber in der Regel nicht. Der Einsatz von Fahrzeugvideos ist im Vertrieb eine Seltenheit. Zum einen dürfte das daran liegen, dass es auf den großen Börsen derzeit kaum möglich ist, Videos hochzuladen. Autoscout und Mobile.de setzen auf 360-Grad-Ansichten, bei Mobile.de können Händler, die ein Premiumpaket abgeschlossen haben, zudem ein Youtube-Video in die Slideshow einbetten. Eine Ausnahme stellt seit Kurzem Heycar dar: Im Zuge der Corona-Pandemie ermöglicht es die Plattform Händlern, Videos in die Inserate zu integrieren – Kunden können zudem Videos von ihrem Wunschfahrzeug anfragen.