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Fahrzeugwäsche: Schnell und profitabel

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Ein Standort an einer stark befahrenen Hauptstraße soll die elementare Grundvoraussetzung für ein profitables Waschgeschäft sein. Doch auch in Randlagen lassen sich gute Umsätze erzielen, wenn der Service stimmt – das zeigt ein Autohaus in Oberasbach.

(Bild: Holz)

Später Nachmittag in Oberasbach, einer Kleinstadt mit gut 17.000 Einwohnern in der Metropolregion Nürnberg. Der Feierabendverkehr hat voll eingesetzt, knapp 1.000 Autos fahren jetzt pro Stunde auf der Hainbergstraße an einem kleinen Fiat-Autohaus mit angeschlossener Tankstelle vorbei. Außerhalb der Stoßzeiten geht es auf der zweispurigen Verbindungsstraße der Ortsteile Kreutles und Unterasbach deutlich ruhiger zu, denn jenseits von Unterasbach beginnen landwirtschaftliche Felder, und die dahinter liegenden Ortschaften erreicht man auf anderen Routen schneller.

Das bekannte Erfolgsrezept Lage, Lage, Lage funktioniert hier also ganz offensichtlich nicht. Trotzdem rollen jährlich gut 10.000 Autos durch die Waschanlage des Autohauses. Den Löwenanteil davon stellen externe, zahlende Kunden. Nur 2.000 Wäschen sind interne Aufträge des Autohauses. Firmeninhaber Alfred Bettschnitt setzt daher voll auf Qualität: „Wir halten unsere Waschanlage immer auf Vordermann und verwenden seit jeher gute Waschportale.“