FAQs: Abgrenzung zwischen Handel und Werkstatt

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Dürfen in der Werkstatt Ersatzteile/Zubehör wie beispielsweise Scheibenwischer oder Batterien verkauft werden?

Ja, da es für viele Menschen keine zumutbare Alternative zum Auto gibt. Dessen Verkehrs- und Betriebssicherheit muss deshalb gewährleistet sein und bleiben. Darum muss es beispielsweise zulässig sein, dem Kunden Ersatz für die eingerissenen Wischerblätter anzubieten, auch wenn der Kunde diese selbst anbringen will. Der Teileverkauf ist auch an sich zulässig, solange im Mischbetrieb die handwerkliche Tätigkeit, also die der Werkstatt, überwiegt. Strittig wird es, wenn sich der Teileverkauf nicht im Gebäude der Werkstatt befindet, sondern zum Beispiel im räumlich getrennten Gebrauchtwagenverkaufsbereich.

Dürfen ebenso Reifen verkauft werden?

Ja, da dadurch die Verkehrs- und Betriebssicherheit der Fahrzeuge erhalten wird.

Dürfen Kfz-Betriebe Ersatzteile an andere Kfz- oder Karosseriebetriebe verkaufen?

 

Ja, dabei handelt es sich um Großhandel.

Darf ein Hol- und Bringservice angeboten werden?

Ja, da es eine mit einer Werkstattleistung zusammenhängende Dienstleistung ist. Eine Autofahrt zusammen mit dem Kunden entspricht jedoch nicht den derzeitigen Hygiene- und Kontaktbeschränkungen.

Dürfen Werkstattersatzwagen bei Reparatur des eigenen Fahrzeugs herausgegeben werden?

Ja.

Dürfen Mietwagen angeboten werden?

Ja, die Vermietung von Autos als Dienstleistung ist erlaubt.

Dürfen Waschanlagen und SB-Wasch- und Staubsaugerplätze betrieben werden?

Ja.

Tipps in der Corona-Krise Die Folgen des Kampfes gegen die Corona-Ausbreitung haben die Kfz-Branche überrollt. Welche Hilfen gibt es? Wie unterstützen Staat und Branchenpartner die Händler und Werkstätten? Und was ist eigentlich noch erlaubt? Antworten darauf und erste Anwender-Tipps aus der Branche gibt »kfz-betrieb« in einem neuen Bereich auf der Webseite.

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Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik