FAS kalibrieren: Tafelspitz

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Immer öfter müssen Werkstätten Sensoren, Kameras und anderes Fahrerassistenz-„Gedöns“ kalibrieren. Die Zahl der Anbieter der dafür notwendigen Systeme war bisher überschaubar. Doch mit Autel gibt es nun einen weiteren Kalibriertafelanbieter.

Mike Richter, offizieller Importeur für Autel in Deutschland und Österreich, demonstriert die Handhabung des neuen Maxisys ADAS für Pkws von Autel. Mit ihm steht Werkstätten nun eine weitere Alternative in Sachen Kalibrierung von FAS-Systemen zur Verfügung.
Mike Richter, offizieller Importeur für Autel in Deutschland und Österreich, demonstriert die Handhabung des neuen Maxisys ADAS für Pkws von Autel. Mit ihm steht Werkstätten nun eine weitere Alternative in Sachen Kalibrierung von FAS-Systemen zur Verfügung.
(Bild: Dominsky)

Der Amerikaner brät sein Steak, der Italiener seine Bistecca, der Franzose sein Rôti de boeuf und der Deutsche? Gut, auch der bereitet sein Rundfleisch gerne in Brat(en)form zu. Was er aber auch macht: Er kocht es in Brühe und reicht dazu Meerrettich. Eine Tatsache, die die anderen Nationalitäten vermutlich den Kopf schütteln lässt. Doch Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Das gilt nicht nur im kulinarischen, sondern auch im automobiltechnischen Bereich – Beispiel Fahrerassistenzsysteme (FAS). So gestaltet der eine Hersteller seine FAS-Systeme „selbstlernend“. D. h., allen voran Kameras muss die Werkstatt z. B. nach einer Reparatur nicht mühevoll kalibrieren (= Abweichung feststellen) und gegebenenfalls justieren. Das erledigen die Systeme im Rahmen einer „Initialisierungsfahrt“ quasi selbst.