Ferrari senkt wegen Corona-Krise Prognose deutlich

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Eigentlich hatte der Sportwagenbauer mit einem deutlich steigenden Umsatz und mehr Gewinn gerechnet. Diese Prognose hat Ferrari nun kassiert.

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Auch bei Ferrari standen die Bänder wegen Corona mehrere Wochen still.
Auch bei Ferrari standen die Bänder wegen Corona mehrere Wochen still.
(Foto: Ferrari)

Der Sportwagenbauer Ferrari hat wegen der Corona-Krise den Ausblick für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Beim Umsatz werde unter anderem wegen der lange Zeit geschlossenen Fabriken jetzt ein Rückgang auf 3,4 Milliarden bis 3,6 Milliarden (2019: 3,8 Mrd.) Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Montag in Maranello mit. Bislang hatte der Sportwagenbauer einen Anstieg auf mehr als 4,1 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll sich der aktuellen Prognose zufolge auf 1,05 Milliarden bis 1,20 Milliarden Euro belaufen. Bisher hatte das Unternehmen mit einem Anstieg auf bis zu 1,43 Milliarden Euro gerechnet. Der in der Krise bisher relativ stabile Aktienkurs gab nach Bekanntgabe der gesenkten Prognose zunächst deutlich nach, drehte dann aber wieder in die Gewinnzone.

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