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Fiat Chrysler Deutschland: Langsam wird es besser

| Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Jens Rehberg / Jens Rehberg

Als Maria Grazia Davino bei FCA Deutschland das Ruder übernahm, glich der Importeur einer großen Baustelle. Es gibt immer noch viel zu tun, aber die Managerin konnte schon Einiges bewegen. Über die verbliebenen Probleme spricht sie ganz offen.

Maria Grazia Davino: „Wir hatten eine unstabile Situation, die man nicht innerhalb eines halben Jahres festigen kann.“
Maria Grazia Davino: „Wir hatten eine unstabile Situation, die man nicht innerhalb eines halben Jahres festigen kann.“
(Bild: FCA)

Maria Grazia Davino: Zum Jahresanfang war ich viel auf unseren Regionaltagungen unterwegs. Da mussten die Händler nicht weit anreisen, und sie haben in nur drei Stunden erfahren, was wir in nächster Zeit vorhaben. Sie konnten ihre Fragen stellen, und wir konnten ihre Themen und Probleme aufnehmen. Das hat gut funktioniert.

Was waren Ihre Hauptbaustellen im vergangenen Jahr?

Zunächst mal unsere eigene Organisation. Wir hier in der Hanauer Landstraße dienen dem Handel. Da brauche ich ein Team aus Profis – damit dieser Dienst wieder ein für den Handel annehmbares Niveau erreicht. Deswegen ist mir das Personalthema sehr wichtig. Außerdem wollte ich alle Händler kennenlernen. Das war sehr spannend, denn die Bandbreite an Größen und Entwicklungszuständen ist enorm. Die Nähe zum Handel ist mein Leitmotiv. Das dritte große Thema war die Netzentwicklung, die im letzten Jahr ganz im Zeichen der Akquise stand. Daneben haben wir im Marketing und Vertrieb entscheidende Weichen für 2019 und die kommenden Jahr gestellt.