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Fiat Chrysler: Maserati-Umbau kommt gut voran

| Redakteur: Nick Luhmann

Nicht zuletzt wegen einer wenig konkurrenzfähigen Modellpalette brach der Maserati-Absatz zuletzt immer weiter ein. Der Mutterkonzern sieht nun erste Erfolge der bereits erfolgten Umstrukturierungen.

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Der neue MC20 soll die sportlichen Gene der Traditionsmarke wiederbeleben.
Der neue MC20 soll die sportlichen Gene der Traditionsmarke wiederbeleben.
(Bild: Maserati)

Fiat Chrysler sieht sich beim teuren Umbau der schwächelnden Luxusmarke Maserati auf einem guten Weg. In den vergangenen 18 Monaten habe man bei Maserati einen Neuaufbau vollzogen, sagte Fiat-Chrysler-Chef Mike Manley am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im italienischen Modena.

„Kein Teil von Maserati ist dabei nicht angefasst worden“, sagte Manley. Mit dem Investitionsprogramm in neue Modelle und neue Technik wie E-Antriebe und Assistenzsysteme wolle der Konzern sicherstellen, dass die Marke auch in der Zukunft noch eine Relevanz besitze.

Maserati hat wie auch der britische Luxusautohersteller Aston Martin Probleme, gegen die Konkurrenz aus den VW-Töchtern Porsche und Lamborghini sowie den Luxusplatzhirsch Ferrari zu bestehen. Die Marke ist jedoch für Fiat Chrysler wie auch künftig für den mit PSA geplanten Fusionskonzern Stellantis eine Prestigemarke am oberen Ende der Modellpalette. Daher hat FCA viel Geld in die Modernisierung von Maserati gesteckt. Von den für 2019 bis 2021 angekündigten Investitionen des Konzerns in Italien waren mindestens 1,6 Milliarden für die Nobelmarke vorgesehen.

Mit dem MC20 gegen Ferrari und Lamborghini

Maserati will mit dem neu vorgestellten Supersportwagen MC20 nun Ferrari und Lamborghini angreifen. Zusätzliche neue Autos wie ein weiterer SUV und elektrifizierte Modelle sollen in den kommenden Jahren ebenfalls Schwung bringen. Der ist auch nötig: Im zweiten Quartal sackten Umsatz und Auslieferungen in der Corona-Krise gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über die Hälfte ab. Aber schon vorher hatte Maserati arge Probleme, im gesamten vergangenen Jahr fielen die Auslieferungen bereits um 45 Prozent auf nur noch rund 19.300 Autos – dabei fuhren die Italiener einen Verlust ein.

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