Fiat/Abarth: Produktseitig wieder angreifen

Autor / Redakteur: Jens Rehberg / Jens Rehberg

Mit neuen Modellen und Antrieben ist Fiat-Markenchef Roberto Debortoli zuversichtlich, das Absatzvolumen des vergangenen Jahres in einem schwierigen Umfeld halten zu können. Das könnte klappen, denn FCA forciert seine Präsenz im A-Segment.

Roberto Debortoli will die Händler zu einer mehr auf Eroberung ausgerichteten Vermarktung anspornen.
Roberto Debortoli will die Händler zu einer mehr auf Eroberung ausgerichteten Vermarktung anspornen.
(Bild: Rehberg)

Hinweis: Dieses Interview wurde noch vor der Zuspitzung der Corona-Krise geführt.

Redaktion: Wie läuft es denn für Fiat aus Ihrer Sicht gerade? Die KBA-Zahlen waren zum Jahresbeginn etwas zurückhaltend.

Roberto Debortoli: Wir hatten 2019 ein äußerst erfolgreiches Jahr. Wir konnten bei den Pkw-Neuzulassungen um elf Prozent wachsen und damit unseren Marktanteil steigern. Aktuell befinden wir uns aber in einer Übergangsphase zur Elektromobilität. Einige Versionen des Fiat 500 haben wir daher letztes Jahr geschlossen. Das macht sich natürlich in den Zahlen bemerkbar – das neue Hybrid-Modell haben wir Ende Februar eingeführt.