First Order für den neuen Ford Mondeo

Künftiger Basismotor ist der 1,0-Liter-„Ecoboost“-Dreizylinder

| Autor: sp-x

Mit einiger Verspätung: Ford lässt die fünfte Generation seines Flaggschiffs Mondeo vom Stapel laufen.
Mit einiger Verspätung: Ford lässt die fünfte Generation seines Flaggschiffs Mondeo vom Stapel laufen. (Foto: Ford)

Ford hat den neuen Mondeo ins Rennen um die Käufer geworfen. Nach mehrmonatiger Verzögerung ist die Top-Baureihe der Kölner nun in verschiedenen Varianten bestellbar: als Stufenheck, Fließheck und Kombi „Turnier“ sowie als Hybrid und künftig auch mit 1,0-Liter-Dreizylinder-Motor. Zur Markteinführung beginnt die Preisliste des neuen Mondeo bei 27.150 Euro. Laut Hersteller liegt der Newcomer ausstattungsbereinigt auf dem Preisniveau seines Vorgängers. Sobald der künftig erhältliche Basisbenziner hinzukommt, dürfte die Mittelklasse also ab etwa 24.000 Euro kosten.

Die zuletzt in Deutschland nicht mehr angebotene Stufenheck-Variante mit vier Türen ist exklusiv mit dem noch nicht näher spezifizierten Hybridantrieb erhältlich. Die Fließheck-Version mit großer Heckklappe und der Kombi Turnier können zur Markteinführung mit drei Benzinern und Leistungswerten zwischen 118 kW/160 PS und 176 kW/240 PS sowie drei Dieselmotoren mit 85 kW/115 PS bis 132 kW/180 PS kombiniert werden.

Downsizing mit Dreizylinder

Künftiger Basismotor ist Fords preisgekrönter 1,0-Liter-Dreizylinder aus der „Ecoboost“-Reihe. In welcher Ausbaustufe das turboaufgeladene Aggregat kommt, ist noch nicht bekannt. Im kleineren Focus leistet der Dreizylinder maximal 92 kW/125 PS. Die bisherige Basismotorisierung des Mondeo lag bei 88 kW/120 PS.

Zum (kostenpflichtigen) Ausstattungspaket des Mittelklässler zählen unter anderem Gurt-Airbags, mitlenkende LED-Scheinwerfer, ein halbautomatischer Einpark-Assistent und die nächste Generation des sprachgesteuerten Konnektivitätssystems Sync. Zudem debütiert im neuen Mondeo die von Ford auf der letztjährigen IAA vorgestellte Top-Ausstattungslinie „Vignale“.

Ursprünglich sollte die fünfte Generation des Mondeo bereits Ende 2013 bei den Händlern stehen. Da der Ford-Mittelklässler aber statt wie bisher im Werk in Genk nun im spanischen Valencia gebaut wird, hatte sich der Produktionsstart um mehrere Monate verzögert.

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