Flottenmarkt auf dem Vormarsch

Redakteur: Christoph Baeuchle

Was der Privatmarkt verliert, gewinnt der Flottenmarkt. Für Autohäuser ist dies eine Chance. Doch um sie zu nutzen, brauchen sie die richtige Strategie.

Gute Aussichten: Der Flottenmarkt verspricht auch in den nächsten Jahren Wachstum.
Gute Aussichten: Der Flottenmarkt verspricht auch in den nächsten Jahren Wachstum.
(Foto: Fotolia)

Wer im Neuwagenmarkt nicht unter die Räder kommen will, der braucht vor allem eines: eine Alternative zur immer stärker sinkenden Privatnachfrage. Ging 2004 noch knapp jeder zweite Neuwagen in den Privatmarkt, waren es im vergangenen Jahr noch gut ein Drittel. Im Gegenzug legen die gewerblichen Zulassungen kräftig zu.

Allein im vergangenen Jahr nahmen die Flottenzulassungen um knapp 10 Prozent auf 715.000 Einheiten zu. Drei Viertel davon steuern die deutschen Marken bei. Dabei hat Volkswagen mit 175.000 Einheiten nahezu den gleichen Anteil wie die 27 relevanten Importeure, die sich das verbleibende Viertel mit rund 178.000 Pkw untereinander aufteilen. Knapp die Hälfte des Importeuranteils teilen sich drei Marken, die alle drei im vergangenen Jahr deutlich wachsen konnten: Skoda (plus 25 Prozent auf 44.000 Einheiten), Renault (plus 15 Prozent auf 22.000 Einheiten) und Seat (plus 27 Prozent auf 14.000 Einheiten).