Ford: Chancen bei Wiederkäufern

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Julia Mauritz / Julia Mauritz

Mitten in der Corona-Krise sieht Ford-Geschäftsführer Hans-Jörg Klein Licht am Ende des Tunnels: Hoffnung machen ihm nicht nur die hohe Nachfrage nach dem Puma und der anstehende Auslauf zahlreicher Leasing- und Finanzierungsverträge.

Hans-Jörg Klein appelliert an die Ford-Partner, die Zeit zu nutzen, um sich digital fit zu machen.
Hans-Jörg Klein appelliert an die Ford-Partner, die Zeit zu nutzen, um sich digital fit zu machen.
(Bild: Ford)

Hinweis: Dieses Interview wurde noch vor der Zuspitzung der Corona-Krise geführt.

Redaktion: Corona stürzt die gesamte Autobranche ins Chaos. Wie stellt sich die Situation bei Ford dar?

Hans-Jörg Klein: Natürlich ist das ein harter Schlag. Für uns hat die Gesundheit unserer Belegschaft oberste Priorität: Wir haben in allen Ford-Werken die Produktion vorerst bis zum 17. April angehalten und einen Großteil der Ford-Mitarbeiter, nicht nur in den Werken, in Kurzarbeit geschickt. Die Führungsmannschaft ist in Heimarbeit gegangen. Es gibt lediglich noch eine Notmannschaft, die dafür sorgt, dass das Autohausgeschäft nicht zum Erliegen kommt. Zwar haben die meisten Autohäuser ihre Verkaufsstellen schließen müssen, aber es kommt immer noch eine erfreuliche Zahl an Fahrzeugbestellungen herein. Die Servicebetriebe sind noch alle offen, die Ersatzteilbeschaffung läuft regulär weiter. Die Werkstätten haben durch den Ford-Videocheck ein Instrument für die digitale Direktannahme.