Ford: Dressurritt für den Handel

Für einen exklusiven Ford-Store müssen Händler rund 120.000 Euro investieren

| Redakteur: Julia Mauritz

(Foto: Ford)

Ford liebt kurze, prägnante Botschaften, wenn es um Zukunftsstrategien geht: Auf „One Ford“ folgt jetzt „New Deal“ – was so viel heißt wie „Die Karten werden neu verteilt“. Hinter diesen harmlos anmutenden sieben Buchstaben verbirgt sich jede Menge Zündstoff: Konkret stellt Ford Europe das Verhältnis zu dem Handel auf neue Beine, um gestärkt aus der Krise in Europa zu kommen, die den Hersteller in den letzten fünf Jahren gut 350.000 Autos gekostet hatte: „Ford will das Markenimage in Europa massiv stärken und wird daher die Anforderungen an die Händler erhöhen“, brachte es Philip Pfohe, Vorsitzender der European Dealer Association (EFDA), jüngst auf der Tagung des Ford-Partnerverbands auf den Punkt.

Ganz oben auf dem New-Deal-Maßnahmenkatalog steht eine Straffung des Händlernetzes in Europa. Sie soll nach Angaben von Ford die Profitabilität der Autohäuser verbessern. Dazu kommt ein neues europaweit einheitliches Margensystem, das bis zu 50 Prozent aus variablen Bonuselementen bestehen soll. Erklärtes Ziel ist es, mehr Leistung im Händlernetz abzurufen und zu belohnen.

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