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Ford Fiesta: Fast wie ein Großer

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Kleinwagen stehen höherklassigen Pkw in Komfort und Sicherheit inzwischen näher als noch vor einigen Jahren. Da macht der überarbeite Ford Fiesta keine Ausnahme. Ein Ausstattungsmerkmal hat er sogar exklusiv.

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Ford überarbeitet die siebte Generation des Fiesta. Neben der Optik ist auch die Sicherheitsausstattung modernisiert.
Ford überarbeitet die siebte Generation des Fiesta. Neben der Optik ist auch die Sicherheitsausstattung modernisiert.
(Foto: Ford)

Der Ford Fiesta ist ein alter Hase im Kleinwagengeschäft. Seit seinem Debüt 1976 haben sich weltweit über 15 Millionen Kunden für ihn entschieden. Die aktuelle, mittlerweile siebte Generation trat 2008 an und wurde nun überarbeitet.

Im Antriebsbereich lag der Schwerpunkt der Überarbeitungen auf dem bereits aus dem Focus bekannten neuen Dreizylinder-Motor, der beim Fiesta in vier Leistungsstufen von 48 kW/65 PS bis zu 92 kW/125 PS zur Verfügung steht. Außerdem spendiert Ford dem Kleinen zum Verkaufsstart im Januar 2013 eine zusätzliche Sicherheitsausstattung sowie eine dezente optische Überarbeitung. Der sowohl als Drei- oder Fünftürer erhältliche Fiesta startet in Verbindung mit dem 44 kW/60 PS starken Benziner ab 10.950 Euro und unterbietet den bisherigen Einstiegspreis für den Dreitürer um 850 Euro. Im Grundpreis enthalten sind ESP, sieben Airbags, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel sowie elektrische vordere Fensterheber.

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Star ist der 1,0-Liter-Dreizylinder

Der 1,0-Liter-Dreizylinder kommt mit und ohne Turbounterstützung zum Einsatz. Insgesamt dürfte diese Motorenfamilie die meisten Käufer auf sich vereinen. Volumenaggregat mit einem Marktanteil von rund 31 Prozent wird wohl der 59 kW/80 PS starke Dreizylinder, gefolgt vom Turbo-Dreizylinder mit 73 kW/100 PS (16 Prozent). Beide Aggregate verbrauchen in Verbindung mit einem Start-Stopp-System je 4,3 Liter, emittieren also 99 g/km. Insgesamt bietet Ford zum Marktstart sieben Benziner und zwei Diesel sowie eine Motorvariante mit Flüssiggas für den Fiesta an. Der sportliche ST mit 134 kW/182 PS folgt im Frühjahr 2013.

Insgesamt sieben Motoren unterbieten die 100 Gramm-CO2-Marke. Sparsamstes Aggregat ist der in einer Spritspar-Version lieferbare 1,6-Liter-Diesel mit 70 kW/90 PS. Er begnügt sich mit 3,3 Litern. (CO2-Ausstoß: 87 g/km). Bis auf den 1,6-Liter-Benziner mit 77 kW/105 PS, der über ein Doppelkupplungsgetriebe verfügt, sind alle Motoren an eine Fünfgang-Schaltung gekoppelt.

Sicherheit serienmäßig

Der Fiesta übernimmt aber nicht nur Motorentechnik von Focus, B-Max und Co. Ebenfalls die aus anderen Baureihen bekannten Sicherheitsmerkmale wie das Multimediasystem mit Notrufassistenten oder ein Notbremsassistent halten nun Einzug in den Millionenseller. Einmalig ist der programmierbare Autoschlüssel, mit dem zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit oder die maximale Audiolautstärke des Fahrzeugs begrenzt werden kann.

Natürlich durften auch die Designer ein wenig werkeln. Die Folgen sind an der markanter geformten Motorhaube samt großem Kühlergrill, geänderten Lampen und neuen Materialien im Innenraum sowie einer nun blau hinterlegten Instrumentenbeleuchtung zu erkennen.

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