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Ford Focus: Neuer Mitspieler

| Autor / Redakteur: sp-x/ss / Gerd Steiler

Ford bringt am 9. April den neuen Focus als Fließheck-Variante an den Start. Angeboten wird die Kompakt-Limousine mit jeweils fünf Benzin- und Dieselmotoren zum Einstiegspreis von 17.850 Euro.

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Spielerwechsel in der Kompaktklasse. Für Ford tritt ab 9. April ein neuer Focus gegen VW Golf, Opel Astra, Mazda3 & Co an. Die Fließheck-Version ist ab 17.850 Euro erhältlich. Die Stufenheck-Limousine und die beliebte Kombi-Variante Turnier folgen Ende Mai.

Den Größer-Breiter-Höher-Trend macht Ford mit seinem Kompakten nicht mit. In Höhe und Breite schrumpft der Neue um jeweils 1,6 Zentimeter. Nur beim Radstand und in der Länge legt er geringfügig um 2,1 und 0,8 Zentimeter zu. Optisch setzt er sich dagegen deutlicher ab. Die bullige Front mit ihren drei großen Kühllufteinlässen macht Einiges her. Auch das neu designte Heck, das jetzt ohne die für die Vorgänger typischen senkrecht stehen Leuchteneinheiten auskommt, weiß zu gefallen.

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Der erste Eindruck im Innenraum hingegen sorgt für Verwirrung. Das Wort Cockpit ist beim neuen Focus durchaus angebracht, denn so viele Knöpfe findet man in einem Kompaktwagen selten. Das Bordbuch sollte daher griffbereit liegen.

Motorentechnisch hat Ford beim Focus insgesamt zehn Aggregate im Gepäck: fünf Benziner von 77 kW/105 PS bis 134 kW/182 PS und fünf Diesel zwischen 70 kW/95 PS und 163 Pferdestärken. Die 1,6-Liter-EcoBoost-Benzindirekteinspritzer mit 110 kW/150 PS und 120 kW/182 PS, sowie die 1,6-Liter-TDCi-Dieselmotoren mit 70 kW/95 PS und 84 kW/115 PS besitzen ab Werk ein tadellos funktionierendes Start-Stopp-System. Damit lässt sich bei den Selbstzündern ein Verbrauch von gerade einmal 4,2 l/100km realisieren. Der CO2-Ausstoß liegt mit 109 g/km deutlich unter der für die Kfz-Steuer wichtigen 120g/km-Marke.

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