Bergland-Gruppe Ford-Händler übernimmt Marktgebiet in Bergisch Gladbach

Autor: Viktoria Hahn

Trotz der Corona-Pandemie wächst die Bergland-Gruppe stetig: Zuletzt hatte sie im August 2020 drei Standorte übernommen. Nun eröffnet das Familienunternehmen einen weiteren Betrieb – diesmal in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach.

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Der Hauptsitz der Bergland-Gruppe in Wipperfürth.
Der Hauptsitz der Bergland-Gruppe in Wipperfürth.
(Bild: Autohaus Bergland GmbH)

Die Bergland-Gruppe stellt die Weichen für die Zukunft: Nach dem jüngsten Unternehmenskauf des Ford-Autohauses Weil mit den drei Standorten in Bergneustadt, Olpe und Waldbröl im August vergangenen Jahres steht nun der nächste Schritt bevor. Wie die Gruppe in einer Pressemitteilung bekant gab, eröffnete sie am 1. März einen Betrieb in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach und erschließt damit erstmals den Markt im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Ein Neubau ist der Betrieb in der Jakobstraße 65 allerdings nicht. Dort war zuvor der Standort von Renault Gothe, der bereits vor einiger Zeit geschlossen wurde, teilte ein Sprecher der Bergland-Gruppe auf Nachfrage von »kfz-betrieb« mit. Man habe den Händler nicht übernommen, sondern lediglich das Gelände und Gebäude gekauft. „Der grundlegende Umbau des Autohauses nach Ford-Standards findet nun während des laufenden Geschäfts statt“, erklärte der Sprecher weiter. „Diesen wollen wir im Optimalfall in diesem Jahr abschließen, aber spätestens bis Ende 2022 sollen die Arbeiten beendet sein.“

Da der bisher im Marktgebiet ansässige Ford-Partner, das Autohaus Lüttgen, laut Informationen des „Kölner Stadt-Anzeigers“ Corona-bedingt bis Mitte des Jahres den Betrieb einstellt, stellt die Bergland-Gruppe mit ihrer Expansion bis an die Stadtgrenze von Köln nun die durchgehende wohnortnahe Betreuung der Ford-Kunden sicher.

Nach Angaben des Unternehmenssprechers startet der Händler in der Jakobstraße zunächst mit einem zehnköpfigen Team – perspektivisch soll es wachsen. Lediglich der Standortleiter sei ein Bergland-Eigengewächs, die restlichen neun Mitarbeiter seien zuvor bei Lüttgen angestellt gewesen. Damit behalten die ansässigen Ford-Kunden weiterhin einen Teil ihrer gewohnten Ansprechpartner.

Zuversicht zahlt sich aus

Das Grundstück des neuen Bergland-Standortes umfasst rund 3.700 Quadratmeter. Der Verkaufsraum ist dabei etwa 500 Quadratmeter groß. Im ersten vollen Geschäftsjahr wolle man rund 600 Neu- und Gebrauchtwagen in Bergisch Gladbach verkaufen, erklärte der Geschäftsführer der Bergland-Gruppe Reiner Irlenbusch. Zur Größenordnung der Investition wollte er allerdings keine Angabe machen.

Trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Familienunternehmen aus dem oberbergischen Wipperfürth zuversichtlich: „Zuletzt haben wir erlebt, dass sich Mut, Kraft und Arbeit lohnen“, betont Irlenbusch in der Mitteilung. „Die neuen Standorte in Oberberg und dem Sauer-/Siegerland haben sich im ersten halben Jahr bewährt, sodass wir mit Optimismus dem nächsten Schritt entgegenblicken.“

In Zukunft arbeiten über 300 Mitarbeiter in elf Autohäusern und weiteren AXA-Versicherungsbüros für die Bergland-Gruppe. Jährlich verkauft das Unternehmen knapp 5.500 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge.

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Volontärin des Newsdesk von »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG