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Ford modernisiert den Mondeo

Autor / Redakteur: SP-X/jm / Andreas Wehner

Mit neuen Motoren und einem strafferen Modellprogramm geht Fords überarbeitete Mittelklasse-Baureihe im Herbst in den Handel.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Ford modernisiert seine Mittelklasse-Baureihe Mondeo mit neuen Motoren und einem strafferen Modellprogramm. Optisch fallen zahlreiche Detailänderungen ins Auge: Die Lufteinlässe wurden modifiziert, bei den teuren Ausstattungsvarianten Titanium und Titanium S gehören LED-Tagfahrlichter zum Lieferumfang. Die Rückleuchten sind grundsätzlich in LED-Technik ausgeführt. Im Interieur wurden Türverkleidung und Mittelkonsole renoviert. Zwei neue Farben erweitern die Auswahl für den Kunden.

Diese wird an anderer Stelle allerdings eingeschränkt, denn die wohnliche Ghia-Ausstattung entfällt auf dem deutschen Markt ebenso wie die viertürige Stufenheck-Karosserie. Auf anderen Märkten sind diese Traditions-Varianten weiterhin im Angebot.

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Das Motorenprogramm wurde runderneuert. Bei den Ottomotoren fungiert der 1,6-Liter mit 88 kW/120 PS als neuer Einstieg; darüber liegt der ebenfalls neue, auch in einer Flexi-Fuel-Version lieferbare 2,0-Liter mit 108 kW/145 PS. Kleinster Turbomotor ist ein 1,6-Liter mit 118 kW/160 PS. Den oberen Abschluss markieren zwei 2,0-Liter-Turbomotoren mit 149 kW/203 PS bzw. 176 kW/240 PS. Sie ersetzen den durstigen, von Volvo zugelieferten Fünfzylinder-Turbo.

Bei den Dieselversionen stehen drei 2,0-Liter-Maschinen mit 85 kW/115 PS, 103 kW/140 PS und 120 kW/163 PS zur Verfügung; Top-Diesel ist ein neuer 2,2-Liter mit 147 kW/200 PS. Den 140-PS-Diesel gibt es außerdem noch in einer besonders günstigen Euro-4-Variante. Die bisher verwendeten Automatikgetriebe weichen einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, das bei den mittleren Dieselmotoren aufpreispflichtig und bei den zwei stärksten Benzinern obligatorisch ist.

Die neuen Modelle - Fließheck-Limousine und Turnier - gehen im Spätherbst in den Verkauf. Übrigens wird dies die letzte Mondeo-Generation sein, die auf einer technisch völlig anderen Basis als die US-Schwesterbaureihe steht. Die Nachfolgegeneration, so ist aus Unternehmenskreisen zu hören, steht auf einer gemeinsamen Architektur.

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