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Ford-Partner: Service ist eine stabile Säule

Verbesserungsbedarf gibt es bei den Vertriebsprogrammen

13.08.2010 | Redakteur: Julia Mauritz

Trotz des nach wie vor schwachen Neuwagengeschäfts schreiben die Ford-Händler schwarze Zahlen: Die durchschnittliche Händlerrendite liegt aktuell bei 1,2 Prozent. Als stabile Säule erweist sich vor allem das Servicegeschäft.

„Die Händler profitieren unter anderem von der Kundenbindung durch die Ford-Flatrate“, bemerkt der Geschäftsführer des Ford-Partnerverbands Johann Gesthuysen. Er erklärt sich das positive Betriebsergebnis aber auch damit, dass im Neuwagengeschäft der Fahrzeugmix wieder stimme und dass die Kunden anders als im Abwrackjahr 2009 wieder zu größeren und damit hochpreisigeren Modellen greifen würden. Auch das Gebrauchtwagengeschäft habe sich wieder erholt.

Werks- und Händlerzulassungen gestiegen

Für das Gesamtjahr visiert der Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Kölner Ford-Werke Wolfgang Booms in Deutschland einen Marktanteil von mindestens 7 Prozent an. In den ersten sieben Monaten waren es kumuliert 6,9 Prozent, im Juli lag der Marktanteil von Ford bei knapp 7,3 Prozent.

Um den deutlichen Rückgang bei den privaten Zulassungen zu kompensieren (minus 70 Prozent im Vergleich zu Juli 2008) setzt Ford wieder verstärkt auf Werks- und Händlerzulassungen.

Sie machten im Juli knapp ein Drittel des Gesamtvolumens aus und lagen damit über dem Branchendurchschnitt von rund 22 Prozent.

Kritisch beäugt der Händlerverband die Vertriebsprogramme von Ford – diese seien zu komplex. Man arbeite aber mit Hochdruck gemeinsam mit dem Hersteller daran, sie zu vereinfachen.

Select-Pakete in der Bewährungsphase

Das neueste Verkaufsprogramm „Select“, mit dem Ford im Mai an den Start gegangen ist, durchläuft derzeit laut Gesthuysen seine „Bewährungsphase“.

Hinsichtlich der Erwartungen für das Gesamtjahr gibt sich der Geschäftsführer des Ford-Partnerverbands vorsichtig optimistisch: „Den Durchbruch im Neuwagengeschäft wird es auch in der zweiten Jahreshälfte nicht geben, aber dank des stabilen Servicegeschäfts glaube ist, dass sich die Ford-Partner gut schlagen werden.“

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