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Ford: Rückrufe für Ecosport und Focus

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

Die Kölner rufen aktuell 2.650 Einheiten von Ecosport und Focus in die deutschen Vertragswerkstätten. Es gibt Probleme mit dem Fahrwerk und der Kindersicherung.

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Der Focus und der Ecosport müssen in die Werkstatt.
Der Focus und der Ecosport müssen in die Werkstatt.
(Bild: Ford)

Ein Sprecher der Ford-Werke hat zwei neue Rückrufaktionen des Herstellers bestätigt. Bei knapp 1.500 Ecosport droht eine Blockade des Vorderrads, ein Kontrollverlust über die Lenkung sowie Antriebsverlust. Bei circa 1.150 Focus könnte die manuelle Kindersicherung nicht vorschriftsgemäß funktionieren.

Bei einigen im Werk Saarlouis gefertigten Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 16. April bis 2. August 2018 sei eine Feder möglicherweise nicht korrekt in die Verriegelungen der hinteren Türen eingesetzt worden. Im Fahrbetrieb auftretende Vibrationen könnten so die Kindersicherung deaktivieren. „Der Ford-Händlerbetrieb prüft zunächst, ob die Kindersicherungen in Ordnung sind. Ist dies nicht der Fall, wird eine neue Verriegelungs-Baugruppe eingebaut“, sagte der Sprecher.

Die zurückbeorderten Mini-SUV liefen vom 2. Mai bis 10. Juni 2017 im indischen Werk Chennai vom Band. Die Schweißnähte der Querlenker an der Vorderachs-Aufhängung entsprechen möglicherweise nicht den Spezifikationen. „Ein Bruch der Schweißnaht am Querlenker könnte bewirken, dass das Vorderrad das Radhaus und/oder den Kotflügel berührt“, erklärte der Sprecher. Die Vertragswerkstatt prüft die Schweißnähte und verbaut bei Bedarf neue Querlenker an der Vorderachse.

Angaben zur Reparaturdauer machte der Sprecher nicht. Die Aktion für den Ecoport trägt den Code „18S13“, die für den Focus hat die interne Nummer „18U23“.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist