Ford: „Wir werden nicht jedes Jahr so deutlich dazugewinnen“

Autor: Julia Mauritz

Welche Wachstumsziele hat Ford in Deutschland? Wie gesund stehen die Ford-Partner wirtschaftlich da, und wie gut sind beide Parteien für die Elektrifizierung gerüstet? Hans-Jörg Klein, Geschäftsführer der Ford-Werke, klärt auf.

(Bild: Ford)

Redaktion: Im Juli sind die Pkw-Neuzulassungen um knapp 26 Prozent gestiegen, kumuliert lag das Plus in den ersten sieben Monaten des Jahres bei 8,1 Prozent. Was ist das Erfolgsrezept von Ford?

Hans-Jörg Klein: Unser Produktangebot ist sehr breit gefächert, und es gibt kein Modell, das aktuell schwächelt. Besonders viel Freude bereiten uns dabei der Fiesta, der Focus und der Ecosport. Wir analysieren akribisch Monat für Monat, ob unser Endkundenangebot stimmt und halten strikt an unserem Slogan „Verkaufen ohne Umwege“ fest – und das nicht nur im Privatkunden-, sondern auch im Gewerbekundengeschäft: Aktuell liegt unsere Quote an händlereigenen Zulassungen inklusive aller Test- und Serviceleihfahrzeuge bei gerade einmal 14 Prozent.

Rechnen Sie mit einem ähnlich starken zweiten Halbjahr?

Unsere Orderbank ist gut gefüllt, und ich sehe keinen Einbruch in der Kundennachfrage, sodass ich auch für das zweite Halbjahr ein gutes Ergebnis erwarte: Wir werden die acht Prozent Marktanteil und die 300.000 Einheiten im Pkw- und Nutzfahrzeuggeschäft, die wir uns vorgenommen hatten, erreichen und das siebte Jahr in Folge wachsen.

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