Kooperation Foxconn will mit Fisker Elektroautos bauen

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Der Elektronik-Auftragsfertiger bewegt sich immer weiter in Richtung Autoindustrie. Jetzt hat das Unternehmen angekündigt, mit dem US-Elektroautobauer Fisker ein neues Modell entwickeln und bauen zu wollen.

Das erste Fisker-Modell mit dem Namen Ocean soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen.
Das erste Fisker-Modell mit dem Namen Ocean soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen.
(Bild: Kelly Serfoss/Fisker)

Der vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannte Auftragsfertiger Foxconn rückt weiter ins Autogeschäft vor. Mit der Elektroauto-Firma Fisker wird Foxconn ein neues Modell entwickeln, das 2023 auf den Markt kommen soll. Pro Jahr sollen mehr als 250.000 Fahrzeuge gebaut werden, wie die Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Ein Teil könnte in den USA gefertigt werden, wie der Finanzdienst „Bloomberg“ unter Berufung auf informierte Personen berichtete. Für Fisker wird es das zweite Modell nach dem SUV Ocean sein, der 2022 in Produktion gehen soll.

Foxconn stieg im Januar bereits beim ins Straucheln geratenen Elektroauto-Entwickler Byton ein und will ihn bei dem für Anfang 2022 angepeilten Produktionsstart des ersten Modells M-Byte unterstützen. Der Auftragsfertiger entwarf auch eine eigene Elektroauto-Plattform, die Partnern zur Verfügung stehen soll. Zudem ist das Unternehmen auch als Partner von Fiat im Gespräch gewesen.

Zuletzt gab es zahlreiche Berichte über Ambitionen des wichtigsten Foxconn-Kunden Apple, ein eigenes Elektroauto auf den Markt zu bringen. Die Rede war unter anderem von Gesprächen mit Hyundai und Kia sowie Nissan, die aber wieder eingestellt worden seien. Auch Foxconn gilt als möglicher Partner.

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