Frankfurt bekommt erstes Autohaus-Café

Redakteur: Vera Preising

Das Autohaus Heinrich Göbel hat in Frankfurt seinen vierten Standort eröffnet. Dort gibt es allerdings nicht nur Fahrzeuge der Marke Mitsubishi, sondern auch Kaffee und Snacks.

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Das „Gorillas and Cars“ im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ist Autohaus und Café in einem.
Das „Gorillas and Cars“ im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ist Autohaus und Café in einem.
(Foto: Atrium living pictures GmbH)

Das Mitsubishi- und Mercedes-Autohaus Heinrich Göbel GmbH hat im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen seinen vierten Standort eröffnet. Unter dem Namen „Gorillas and Cars“ werden dort allerdings nicht nur Autos der Marke Mitsubishi angeboten, sondern in der integrierten Café-Lounge auch Kaffee und Snacks.

„Das typische Fünfziger-Jahre-Gebäude in der Darmstädter Landstraße ist uns schon immer aufgefallen. Es hat uns inspiriert, hier zwei Dinge miteinander zu kombinieren: Autos und Kaffee“, erklärt Betriebsleiterin Stefanie Göbel die Idee für Frankfurts erstes Autohaus-Café, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Stefan Göbel entwickelt hat. Bislang verkaufte das Paar in seinen drei Betrieben in Neu-Isenburg, Langen und Dreieich Fahrzeuge der Marken Mercedes, Smart, Mitsubishi und Mitsubishi Fuso.

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Konzept ist auch in andere Autohäuser integrierbar

Als Partner und Namens- sowie Logopate des Konzepts hat sich das Ehepaar die lokale Kaffeerösterei A. Jörges mit ins Boot geholt, die den sogenannten Gorilla-Kaffee röstet. Betreiber der Café-Lounge im Ausstellungsraum sind allerdings nicht das Autohaus oder die Rösterei selbst, sondern die Domus Vivendi Service GmbH aus Dreieich. „Deshalb ist es durchaus möglich, das Konzept in andere Autohäuser zu integrieren“, erklärt Geschäftsführer Stefan Göbel. Im 150 Quadratmeter großen Innenraum des Cafés ist Platz für 30 Gäste; auf der Terrasse haben weitere 25 Besucher Platz.

Ein Verkäufer ist ständig vor Ort

Während die Gäste ihren Kaffee trinken, sollen sie in Ruhe die neuesten Mitsubishi-Modelle begutachten können und werden bei Interesse beraten – so die Idee des Geschäftsführerehepaars. Denn ein Verkäufer wird ständig als Ansprechpartner vor Ort sein. Da an dem Standort allerdings kein Platz für eine Werkstatt ist, werde derzeit ein Hol- und Bringservice aufgebaut, der die Fahrzeuge zum Service in den rund 17 Kilometer entfernten Betrieb nach Langen überführt.

Mittelfristiges Ziel des Geschäftsführers ist es, an dem neuen Standort bis zu 200 Neufahrzeuge zu verkaufen. Im vergangenen Jahr vermarktete das Autohaus Göbel mit 120 Mitarbeitern an drei Standorten 300 Mercedes-Neufahrzeuge, 100 Mitsubishi-Neufahrzeuge sowie 250 Jahres- und Gebrauchtwagen und erwirtschaftete damit einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro.

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