Freier Markt: Kundenorientiert statt billig

Das Paderborner Autohaus Krenz gehört mit 1.000 verkauften Fahrzeugen und 12.000 Werkstattdurchgängen jährlich zu den größten freien Betrieben in Deutschland. Wachstumstreiber sind vor allem die besondere Firmenphilosophie und -positionierung.

| Autor: Julia Mauritz

Das Innenraumkonzept ist bis ins kleinste Detail durchdacht.
Das Innenraumkonzept ist bis ins kleinste Detail durchdacht. (Bild: Mauritz)

Krenz Autohaus und Werkstatt prangt über dem Eingang des riesigen, aber unscheinbaren Gebäudes in einem Paderborner Industriezentrum. Dass der Betrieb jährlich 1.000 EU-Neufahrzeuge und Gebrauchtwagen verkauft und 12.000 Werkstattdurchläufe meistert, erschließt sich einem erst, wenn man den 700 Quadratmeter großen, durchdacht gestalteten Ausstellungsbereich betritt. Dort findet sich alles, was man von einem Markenhändler auch kennt: von einer zentralen Infotheke und einer separaten Reparaturannahme über eine großzügige Kundenwartezone samt Bartheke bis hin zu einer separaten Auslieferungsecke und Direktannahme. Die riesige Werkstatthalle ist acht Meter hoch und beherbergt 16 Hebebühnen. „Frei, groß, kompetent“ lautet der gut sichtbare Unternehmensslogan.

Wolfgang Krenz mit seiner Tochter Jennifer Krenz, die als Vorbereitung für die geplante Unternehmensnachfolge aktuell alle Abteilungen durchläuft.Wolfgang Krenz mit seiner Tochter Jennifer Krenz, die als Vorbereitung für die geplante Unternehmensnachfolge aktuell alle Abteilungen durchläuft. (Bild: Mauritz)

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45647275 / PLUS-Fachartikel)

Plus-Fachartikel

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

45.000 Euro netto will das chinesische Start-up Byton für sein Elektro-SUV M-Byte verlangen. Nach dem Start in China Anfang 2020 soll das Auto ein Jahr später auch nach Europa kommen. Byton-Manager Andreas Schaaf erläutert die Pläne des Fabrikats. lesen

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi schaltet sich immer häufiger zwischen freie Werkstatt und Endkunde. Aus Sicht der Berliner geschieht das nur zum Vorteil der Betriebe. Die künftigen Pläne des Start-ups erläutert Geschäftsführer Philipp Grosse Kleimann. lesen