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Freier Markt: Schliff für Rohdiamanten

| Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Die Alte Schmiede in Essen ist eine gemeinnützige Meisterwerkstatt, die Jugendlichen ohne Schulabschluss über eine Ausbildung die Tür zum ersten Arbeitsmarkt öffnet. Gelernt wird an Kundenfahrzeugen.

Die Alte Schmiede ist eine klassische Hinterhofwerkstatt in Essen.
Die Alte Schmiede ist eine klassische Hinterhofwerkstatt in Essen.
(Bild: Mauritz/»kfz-betrieb«)

Zwei alte Hebebühnen, zwei gebrauchte Werkzeugkisten und eine Vision: Jugendlichen ohne Schulabschluss, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben, die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker zu ermöglichen. Als drei Essener christliche Vereine im Jahr 2003 eine leer stehende Schmiede zu einer gemeinnützigen Autowerkstatt umfunktionierten und ihr den Namen Alte Schmiede Essen gaben, war noch völlig unklar, wo das Projekt hinführen würde: „Wir haben ganz klein angefangen und sind schrittweise gewachsen“, erzählt Geschäftsführer Robert Bosch, der nicht nur Handwerksmeister, sondern auch Sozialpädagoge ist.

Robert Bosch ist einer von zwei Geschäftsführern der Alten Schmiede.
Robert Bosch ist einer von zwei Geschäftsführern der Alten Schmiede.
(Bild: Mauritz/»kfz-betrieb«)