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Freisprechungen: Erfolgreicher Nachwuchs quer durch Deutschland

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Für eine erfolgreiche Zukunft sind Fachkräfte entscheidend. Daran arbeiten Autohäuser und Werkstätten; viele Kfz-Betriebe engagieren sich vorbildlich bei der Ausbildung. Nun haben zahlreiche Jugendliche ihre Lehrjahre abgeschlossen.

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Geschafft: In zahlreichen Innungen wie bei der Kfz-Innung Südthüringen feiern Junggesellinnen und Junggesellen ihre bestandene Prüfung.
Geschafft: In zahlreichen Innungen wie bei der Kfz-Innung Südthüringen feiern Junggesellinnen und Junggesellen ihre bestandene Prüfung.
(Zietz)

Dass der Jugend die Zukunft gehört, ist ein Allgemeingut. Am Inhalt selbst ändert sich freilich nichts. Denn ohne qualifizierte Nachwuchskräfte ist eine erfolgreiche Zukunft für Autohäuser und Werkstätten nicht möglich. Viele Jugendlichen haben in den vergangenen Wochen ihre Lehrjahre abgeschlossen und haben nun allen Grund zu feiern.

Der „264-fache Start“ mit dem Auto in ein erfolgreiches Berufsleben stand bei der Freisprechung der Kfz-Innung Region Stuttgart im Mittelpunkt. Die Schwaben nutzten den Rahmen der Retro Classics, um das Ende ihrer Ausbildungsjahre zu feiern.

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„Die Ausbildung, die Sie geschafft haben, ist eine der anspruchvollsten, die es gibt“, betonte Obermeister Torsten Treiber. Und eine der gefragtesten. Deswegen hat auch die Kfz-Innung Grund zum Stolz: 837 neue Ausbildungsverträge haben die Betriebe in der Region 2017 abgeschlossen. Für kommende Feiern ist also gesorgt. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes und Gast der Lossprechungsfeier, „die in dieser Form in Baden-Württemberg einmalig ist“, sieht’s als Erfolg gezielter Nachwuchsarbeit: „Unser Gewerbe bietet jedem die Möglichkeit, den für ihn optimalen Platz zu finden.“

Dies gilt nicht nur für die Stuttgarter Region, sondern bundesweit. Zum Beispiel bei der Kfz-Innung Schwaben, wo 382 Kfz-Mechatroniker und 9 Kfz-Mechatronikerinnen sowie 3 Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker ihre Ausbildung erfolgreich beendeten. Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben, sprach die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen von ihren Ausbildungsverpflichtungen frei. Im Anschluss bekamen diese ihre Gesellenbriefe überreicht.

Frauenpower bei der Ehrung der bayerischen Landessiegerin: Stefanie Schwedow hat am Landeswettbewerb der bayrischen Handwerksjugend im vergangenen Herbst teilgenommen und ging als Siegerin unter den Besten der bayrischen Regierungsbezirke hervor. Sie hat im Januar 2017 die Gesellenprüfung abgelegt. Entsprechend wurde das Autohaus Landherr aus Thannhausen, wo sie ihre Lehrzeit absolviert hat, mit der Urkunde „Bester Arbeitgeber“ geehrt.

Nach der Ausbildung die Fortbildung

„Ihre Ausbildung in der Kfz-Branche ist beendet und der Ehrgeiz hat Sie gepackt? Wir heißen Sie gerne willkommen in der BFC und trimmen Sie für Ihre Karriere im Kfz-Gewerbe“, warb Sylvia Gerl, Leiterin der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim, im Rahmen ihrer Festrede.

Bei der Kfz-Innung Niederbayern sorgten nicht zuletzt die 350 Gäste für einen stimmungsvollen Rahmen. Obermeister Michael Krammer freute sich, dass im vergangenen Jahr insgesamt 282 Absolventen ihre Ausbildung als Kfz-Mechatroniker in den fünf Fachrichtungen erfolgreich abgeschlossen hatten. Diese Azubis seien der Beweis, „dass wir auch in Zukunft in unseren niederbayerischen Werkstätten und Autohäusern genügend gute und qualifizierte Fachkräfte haben“.

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