Frühjahrszeit ist Klimazeit

Redakteur: Steffen Dominsky

Neue Klimaservicegeräte von Bosch machen Service und Wartung sicherer und effizienter.

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Was im Herbst und Winter die Standheizungen und Zuheizer an Arbeit in die Werkstätten bringen, erledigen in der warmen Jahreszeit die Klimaanlagen. Für Kfz-Betriebe ein durchaus lukratives Geschäft, vorausgesetzt, sie gehen es aktiv und mit zeitgemäßer Technik an. Das heißt, das Klimaservicegerät muss wirtschaftlich arbeiten.

Bereits in der Vergangenheit hatte der bekannte Werkstattausrüster Bosch entsprechende Geräte im Programm. Jetzt, nach längerer Abstinenz vom Markt, präsentiert das Stuttgarter Unternehmen dieser Tage im Rahmen eines Wiedereinstiegs seine neu entwickelten Modelle.

Die erste Auffälligkeit: Die Klimaservicegeräte ACS 600 und ACS 650 arbeiten als echte Vollautomaten und kommen ohne Handabsperrventile aus. Für den Mechaniker bedeutet das: keine Fehlbedienung und der Klimaservice wird sicherer und effizienter. Denn nur mit einem vollautomatischen Gerät kann die Werkstatt Klimaanlagen auch wirtschaftlich warten.

Nachdem der Anwender das Gerät an die Fahrzeugklimaanlage angeschlossen hat, laufen vom Programmstart bis zu dessen Ende alle Arbeitsschritte von allein ab. Für die exakte Fahrzeugidentifikation verfügen die beiden Bosch-Klimazwillinge über eine integrierte und umfangreiche Fahrzeugdatenbank. Kältemittelabsaugung und -recycling, Altölablass, Evakuierung mit anschließender Dichtheitsprüfung, Frischöl- und UV-Additivbefüllung sowie schließlich die Kältemittelbefüllung übernimmt das Duo, ohne dass der Mechaniker eingreifen muss.

Durchdachtes Konzept

Bei der Konstruktion der neuen Geräte haben die Bosch-Entwickler auch die Anforderungen zahlreicher Fahrzeughersteller berücksichtigt. So sind ACS 600 und ACS 650 unter anderem mit einer Spülfunktion ausgerüstet. Ein weiterer Vorteil für die Werkstatt liegt im durchdachten Fahrwagenkonzept der neuen Klimaservicegeräte. Erstmals kann der Anwender bei den Modellen von Bosch alle Funktionen von der Gerätefront aus steuern, was vor allem bei den häufig engen Platzverhältnissen in vielen Betrieben ein echter Vorteil ist. Für die schnelle Bedienung und Einstellung sind die neuen Servicestationen mit einem 3,5 Zoll großen Farbdisplay ausgestattet. Eine Status-LED auf der Geräteoberseite bietet neben akustischen Signalen eine permanente Kontrolle des Servicestatus. Dank der großen Manometer mit 100 Millimeter Durchmesser kann der Mechaniker die Hoch- und Niederdruckanzeige auch aus größerer Entfernung problemlos ablesen.

Das ACS 600 ist für vollautomatische Wartungs- und Reparaturarbeiten an den meisten Pkw-Klimaanlagen geeignet. Für den Klimaservice an größer dimensionierten Fahrzeugen wie z. B. an Vans und Nutzfahrzeugen empfiehlt Bosch sein Topmodell CS 650. Dieses verfügt unter anderem über einen größeren Kältemittelbehälter und eine leistungsstärkere Vakuumpumpe. Zudem ist im 650er serienmäßig ein Protokolldrucker mit integriert.

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