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Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "Autohaus- und Servicemanagement" erschienen.

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Führerscheinprüfungen in NRW laufen wieder an

| Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

TÜV Nord nimmt ab dem 4. Mai in Nordrhein-Westfalen die Führerscheinprüfungen wieder auf. Allerdings gelten für theoretische und praktische Prüfungen besondere Schutz- und Hygienemaßnahmen.

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Ab dem 4. Mai dürfen in NRW wieder Führerscheinprüfungen stattfinden. Für theoretische und praktische Prüfungen gelten jedoch wichtige Schutzmaßnahmen.
Ab dem 4. Mai dürfen in NRW wieder Führerscheinprüfungen stattfinden. Für theoretische und praktische Prüfungen gelten jedoch wichtige Schutzmaßnahmen.
(Bild: TÜV Nord)

Der seit Mitte März ruhende Prüfbetrieb für Führerscheinprüfungen in Nordrhein-Westfalen kann Anfang Mai wieder aufgenommen werden. Auch der TÜV Nord nimmt den Prüfbetrieb wieder auf. So laufen ab dem 4. Mai die theoretischen und ab dem 5. Mai die praktischen Führerscheinprüfungen wieder an. In den anderen Zuständigkeitsbereichen des Unternehmens, Schleswig-Holstein und Bremen, können Führerscheinprüfungen derzeit noch nicht wieder aufgenommen werden.

Für Nordrhein-Westfalen weist die Sachverständigenorganisation darauf hin, dass es eine gewisse Anlaufzeit brauche, bis der Prüfbetrieb vollumfänglich laufen könne. So seien beispielsweise noch nicht alle Prüfräume dafür geeignet, um darin Theorieprüfungen durchzuführen. Und auch nicht alle Abfahr- und Wechselpunkte würden aktuell den besonderen Anforderungen entsprechen.

Weniger Prüfungsteilnehmer

Wie der TÜV Nord informiert, müssen die Prüfungsteilnehmer bei den theoretischen Prüfungen in den Prüfräumen sowie in den Zugangs- und Wartebereichen die erforderlichen Schutzmaßnahmen unbedingt einhalten. Hierfür werde es markierte Laufwege geben, die sicherstellen sollen, dass die Abstandsregeln und Schutzbereiche gewahrt bleiben. Für zusätzlichen Schutz soll eine reduzierte Zahl an Prüfungsteilnehmern sorgen.

Das Tragen von Schutzmasken sei verpflichtend, sie könnten jedoch abgenommen werden, wenn es darum gehe, die Identität der Teilnehmer zu kontrollieren. Zu den weiteren Schutzvorkehrungen gehören laut dem Unternehmen Desinfektionsmaßnahmen sowie besondere Konzepte für das Reinigen und Lüften der Räumlichkeiten.

Möglichst wenig Zeit im Fahrzeug

Bei den praktischen Prüfungen ist nach Angaben des TÜV-Nord ebenfalls ein Mund-Nase-Schutz verpflichtend. Um die Kommunikation im Prüfungsfahrzeug auf das notwendigste Maß zu beschränken, sollen alle Prüfungsteile, die nicht unmittelbar zur Fahrzeit gehören, außerhalb des Autos und unter Einhaltung des Sicherheitsabstands stattfinden. Dazu gehören beispielsweise die Identitätskontrolle, die Abfahr- und Sicherheitskontrolle sowie die Ergebnisbesprechung. Die Sauberkeit und Hygiene der Prüfungsfahrzeuge sei von den Fahrschulen sicherzustellen, heißt es. Über ein Youtube-Video können sich die Prüfungsteilnehmer vorab über die Infektionsschutzmaßnahmen informieren.

Digitaler Fahrschulservice

Wie das Unternehmen informiert, erweise sich aktuell auch der digitale TÜV-Nord-Fahrschulservice als hilfreich. Dieser ermögliche einen automatisierten Datenaustausch zwischen Fahrschule, TÜV-Nord-Führerscheinbüro und den Prüfern.

Wolfhardt Werner, der Leiter der Fahrerlaubnis-Kompetenz bei TÜV Nord, erläutert: „Die Beachtung der jeweils aktuellen Empfehlungen zur Gesunderhaltung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gilt für alle Beteiligten als Voraussetzung für die Prüfungsdurchführung. In enger Abstimmung mit den Fahrschulen und ihren Verbänden wollen wir einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg in den Prüfungsbetrieb ermöglichen und dem zu erwartenden erhöhten Prüfungsaufkommen unter Einhaltung aller notwendigen Schutzmaßnahmen gerecht werden.“

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