Fünfte Meister-Classic: Wettkampf unter Sonnenschein

Kfz-Innung München-Oberbayern veranstaltete Oldtimer-Rallye

| Autor: Holger Zietz

Jetzt geht’s los: Lagonda LC Tourer (Baujahr 1934) beim Start zur fünften Oberbayerischen Meisterclassic.
Jetzt geht’s los: Lagonda LC Tourer (Baujahr 1934) beim Start zur fünften Oberbayerischen Meisterclassic. (Bild: Zietz)

Schöner kann eine Klassik-Ausfahrt nicht sein: Wetter wie aus dem Bilderbuch, eine Landschaft wie gemalt sowie Young- und Oldtimer, die zum Staunen und Genießen einladen. In diesem Jahr schickte die Kfz-Innung München-Oberbayern die Teilnehmer der Oberbayerischen Meister-Classic bereits zum fünften Mal auf Tour.

Zwei Tage ging es durchs Allgäu und bis nach Österreich. Ausgangspunkt in diesem Jahr war Bad Kohlgrub. Dort starteten 64 Teams mit ihren Klassikern aus den Baujahren zwischen 1934 und 1993 – und kamen auch wieder sicher an.

Mit 45 Fahrzeugen waren die Baujahre zwischen 1960 und 1973 am stärksten vertreten. Stars aus diesen Jahren wie ein VW Käfer Cabrio von 1969 oder ein Mercedes 230 SL von 1965 waren echte Hingucker. Amerikanische Modelle wie der Pontiac Starchief (Baujahr 1956), der Pontiac GTO (Baujahr 1969) oder das Ford Mustang Cabrio aus dem Jahr 1968 kämpften sich über die schmalen Nebenstraßen. Die Achtziger Jahre waren unter anderem durch einen Opel Monza von 1985 und einen Audi Quattro von 1982 vertreten. Ein Audi 80 Cabrio aus dem Jahr 1992 vertrat zudem die Neunziger Jahre würdig.

Auf der anderen Seite des Altersrankings stand ein Lagonda LC Tourer aus dem Jahr 1934. Mit seinen knapp 85 Jahren war er der älteste Teilnehmer, deutlich älter als seine Besitzer Lucia und Albert Reinhart aus Schweinfurt, die am Steuer saßen.

Auch das Team von »kfz-betrieb« war stark vertreten: Oliver Kuhn und Jürgen Beck gingen im Porsche 911 Carrera (Baujahr 1984) auf Tour. Im Vorfeld hatte das Verbandsorgan des Kfz-Gewerbes einen Startplatz verlost: Die glücklichen Gewinner waren am Ende Andrea und Stefan Griebl, die mit ihrem MG Midget (Baujahr 1969) die Rundfahrt genossen. Der ursprüngliche Gewinner der Aktion, Guido Schöfisch, hatte seine Teilnahme kurzfristig zurückziehen müssen.

Die Teams mussten nicht nur ihr fahrerisches Geschick unter Beweis stellen, sondern der Beifahrer musste nach den teils „kryptischen“ Angaben des Roadbooks die Strecke finden. Bilder und Symbole am Wegesrand mussten identifiziert und richtig gedeutet werden. Außerdem gab es Zwischenprüfungen an der Strecke. Abschnittsweise lief auch die Uhr, und die Zeit wurde gestoppt.

Dabei war klar: Alle Teams müssen sich an die Straßenverkehrsordnung halten. Niemand darf zu schnell fahren, und die Fahrzeuge müssen in einem verkehrssicheren Zustand sein. Von den Sponsoren Nürnberger Versicherung und »kfz-betrieb« gab es Sonderprüfungen: Der Versicherer ließ auf einem abgesperrten Areal eine Strecke „blind“ fahren; die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« forderte das Geschick der Teams beim Keilriemenwerfen heraus.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45401112 / Verbände)

Plus-Fachartikel

Polestar: Verkaufen nicht erwünscht

Polestar: Verkaufen nicht erwünscht

In Oslo hat die Premium-Elektromarke ihren europaweit ersten Polestar-Space eröffnet. Einen Verkäufer sucht man hier vergeblich: Dennoch stellt der Hersteller auch den deutschen Store-Betreibern ein attraktives Geschäftsmodell in Aussicht. lesen

Buchhaltung: Jahresabschluss-Check

Buchhaltung: Jahresabschluss-Check

Es ist wie das große Reinemachen: Für den Jahresabschluss muss ein Unternehmen eine komplette Bestandsaufnahme durchführen und quasi in die letzten Winkel des Geschäfts blicken. Das erfordert einige Vorarbeiten. lesen