Fuso sticht mit Elektro-Lkw Tesla aus

Autor / Redakteur: spx / Andreas Grimm

Der japanische Nutzfahrzeughersteller setzt auf die Elektrifizierung seines Angebots. Nach einem Elektrotransporter ist jetzt ein Elektro-Lkw in der Vorbereitung. Er könnte in vier Jahren serienreif sein.

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Fuso hat auf der Tokyo Motor Show die Studie eines E-Trucks vorgestellt, den „E-Fuso Vision One“.
Fuso hat auf der Tokyo Motor Show die Studie eines E-Trucks vorgestellt, den „E-Fuso Vision One“.
(Bild: Fuso)

Daimler-Tochter Fuso treibt die Elektrifizierung seiner Modelle voran: Nach dem Produktionsstart des elektrischen Leicht-Lkw E-Canter hat der Nutzfahrzeughersteller auf der Tokyo Motor Show nun die Studie eines schweren Lkw mit elektrischem Antrieb vorgestellt. Das Unternehmen hatte bereits früher für die kommenden Jahre die vollständige Elektrifizierung aller Lkw und Bus-Baureihen der Marke Fuso angekündigt.

Der E-Fuso Vision One hat ein Gesamtgewicht von 23 Tonnen und eine Nutzlast von 11 Tonnen. Das sind lediglich zwei Tonnen weniger als in einem vergleichbaren Diesel-Lkw. Die 300 kWh große Batterie soll eine Reichweite von 350 Kilometern ermöglichen. In dieser Form würde sich der E-Lkw vor allem für den Regional- und im Verteilerverkehr eignen.

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Ein Serienmodell könnte laut Herstellerangaben innerhalb der nächsten vier Jahre in Japan und Europa starten. Die Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Konzepts für schwere Langstrecken-Lkw wird laut Fuso hingegen noch deutlich länger dauern.

Mit der Vorstellung der elektrischen Lkw-Studie ist Fuso dem E-Auto-Pionier Tesla zuvorgekommen. Die Kalifornier wollten ursprünglich bereits im September ihr Lkw-Konzept vorgestellt haben. Mittlerweile ist die Präsentation zum zweiten Mal verschoben worden und soll Mitte November stattfinden.

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