Gastbeitrag Verbrenner braucht kein Mensch

Von Axel Koblitz

Alte Debatte, neue Vorgeschichte: Wie wäre es, wenn sich vor 120 Jahren das Batterieauto durchgesetzt hätte und nicht der Verbrenner? Ein nur halbwegs ernst gemeinter Positionstausch der Argumente.

Die Elektromobilität gilt als die Antriebsform der Zukunft, das hat die Politik entschieden. Dem Verbrennungsmotor droht in Europa das Aus.
Die Elektromobilität gilt als die Antriebsform der Zukunft, das hat die Politik entschieden. Dem Verbrennungsmotor droht in Europa das Aus.
(Bild: © scharfsinn86 - stock.adobe.com)

Um eins von vornherein klarzustellen: Wir sind nicht grundsätzlich gegen diese sogenannten Verbrennungsmotoren, die da neuerdings im Gasoline Valley entwickelt werden. Deren Funktionsprinzip ist ja schon seit Ende des vorletzten Jahrhunderts bekannt. Solche Motoren mögen in Ausnahmefällen eine gewisse Existenzberechtigung haben – bei Katastrophen mit Ausfall der Stromversorgung zum Beispiel oder im Verteidigungsfall.

Aber sonst? Als Antriebsquelle für Autos haben sich diese Motoren jedenfalls gegen den Batterieantrieb nie durchsetzen können. Das war schon vor über hundert Jahren gut so und ist es heute erst recht. Oder sollen wir etwa alle Ladeparks, die sich flächendeckend bis in den letzten Winkel Deutschlands erstrecken, wieder abreißen?

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