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Gebrauchte E-Autos: Darauf sollten Händler achten

Autor: Jan Rosenow

E-Auto-Batterien sind viel robuster, als ursprünglich gedacht. Trotzdem ist es wichtig für Händler, die Elektromobile in Zahlung nehmen, den Zustand des Stromspeichers zu kennen. Dekra arbeitet derzeit an einem Testverfahren.

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(Bild: Kia)

Der Gebrauchtmarkt mit Elektroautos ist noch klein, aber stark wachsend: 2018 wurden 7.490 Besitzumschreibungen beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registriert, eine Steigerung um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und die Nachfrage ist hoch: Durch das derzeit noch überschaubare Angebot, aber auch die Diskussion um den Diesel denken viele Verbraucher darüber nach, einen Stromer aus zweiter Hand anzuschaffen.

Für einige steht dabei nicht allein der Umweltschutz im Mittelpunkt, sondern der Fahrspaß, wie Martin Weiss erklärt. Er ist Leiter der Fahrzeugbewertung bei der Deutschen Automobil Treuhand (DAT). Seine Erfahrung ist: „Die Bereitschaft, Geld für ein Elektrofahrzeug auszugeben, ist auffällig höher, wenn es sich um Modelle handelt, die einen hohen Fahrspaß vermitteln – etwa ein BMW i3 oder ein Tesla.“

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group