Gebrauchte Ersatzteile: Schwarz geschlachtet

Autoverwerter praktizierten das Prinzip des Recyclings schon in einer Zeit, als der Begriff noch nicht einmal erfunden war. Doch die Betriebe haben ein Problem: Immer mehr Altautos verschwinden hierzulande spurlos – an Behörden und Verwertern vorbei.

| Autor: Steffen Dominsky

Mitten in Deutschland und seit vielen Jahren gängige Praxis: illegale Schrottplätze. Auch deshalb bekommen zertifizierte Verwerter immer weniger Altautos. Darunter leidet das Angebot an gebrauchten Ersatzteilen.
Mitten in Deutschland und seit vielen Jahren gängige Praxis: illegale Schrottplätze. Auch deshalb bekommen zertifizierte Verwerter immer weniger Altautos. Darunter leidet das Angebot an gebrauchten Ersatzteilen. (Bild: Detektei Bakiner)

Eigentlich sind sie in Indien heilig, die Rindviecher. Selbst der Straßenverkehr hat sich ihnen unterzuordnen. Auf der anderen Seite entdecken immer mehr Inder die Lust an einem saftigen Stück Rindersteak. Die Folge: Immer mehr „Schwarzschlachtungen“. Am Abend in einen illegalen Schlachthof, sprich dunklen Hinterhof gebracht, ist am nächsten Morgen von der heiligen Kuh nichts mehr übrig, nicht einmal die Knochen. Alles von skrupellosen Metzgern klein gemacht, verpackt und weggeschafft.

Sauber gelagert und entsprechend archiviert sind gebrauchte Ersatzteile heute – oft noch mehr als früher – eine willkommene Alternative zum Neuteil. Auf Portalen wie www.callparts.de kann man bequem nach ihnen suchen.Sauber gelagert und entsprechend archiviert sind gebrauchte Ersatzteile heute – oft noch mehr als früher – eine willkommene Alternative zum Neuteil. Auf Portalen wie www.callparts.de kann man bequem nach ihnen suchen. (Bild: FAR)

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