Werkstatt- und Gebrauchtwagenprozesse koordinieren Gebrauchte „to go“

Autor: Silvia Lulei

Wer Spontankäufern ihren Gebrauchtwagen gleich mitgeben möchte, muss gut vorbereitet sein. Die Autos müssen verkaufsfertig bereitstehen. Das erfordert eine gute Absprache zwischen Verkauf und Service und viel Disziplin von beiden Seiten.

Bei B&K in Bad Homburg kann der Kunde seinen neuen Gebrauchten gleich mitnehmen.
Bei B&K in Bad Homburg kann der Kunde seinen neuen Gebrauchten gleich mitnehmen.
(Bild: B&K)

Gebrauchtwagen zum Mitnehmen – dieses Versprechen löst bei entschlossenen Kunden ein gutes Gefühl aus: Die Ware ist direkt verfügbar, kann gleich bezahlt und mitgenommen werden. Dass de facto 55 Prozent der Gebrauchtwagenkäufe ganz oder teilweise finanziert sind (DAT-Report 2021) und infolgedessen erst mal Papierkram erledigt werden muss, bevor man mit dem neuen Auto nach Hause fährt, spielt keine Rolle. Der Sog entsteht durch das Versprechen. Aber der Händler muss dieses Versprechen auch einlösen können; es könnte ja wirklich mal ein Kunde mit Taschen voller Geld in seinem Autohaus stehen.

Das BMW-Autohaus B&K in Bad Homburg hat alle Weichen dafür gestellt, dass der Gebrauchtwagenverkauf „to go“ problemlos abgewickelt werden kann. Das funktioniert nur, so Gebrauchtwagen-Verkaufsleiter Jens Föbker, weil die Abteilungen Verkauf und Service nach klaren Regeln agieren und diese diszipliniert einhalten. Kurzum: Es kommt auf das Prozessmanagement an.

Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Fachredakteurin Kfz-Gewerbe, Vogel Communications Group