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Gefahren: BMW 5er – der Autobahn-Spezialist

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

BMW pflegt seine Businessklasse. Die Ingenieure haben sowohl an den Motoren geschraubt als auch am Blechkleid gefeilt. Dem ist dann beim GT auch ein oft kritisierter Aspekt zum Opfer gefallen.

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BMW hat den 5er überarbeitet.
BMW hat den 5er überarbeitet.
(Foto: BMW)

Nicht ohne Grund nennt BMW seine 5er-Reihe gerne Businessklasse: 44 Prozent der verkauften Autos gehen ins Flottengeschäft. Nicht zuletzt auch deshalb sind die 5er Bestseller. Von der aktuellen Generation wurden bereits mehr als eine Million Autos verkauft. In der Mitte des Lebenszyklus haben die Bayern Limousine, Touring und Grand Turismo jetzt ein Facelift verpasst.

Das gab es bisher nicht: Die 5er-Reihe öffnet ihre Motorenpalette nach unten. Mit einem neuen kleinen Vierzylinder-Diesel will BMW den 3er-Fahrern den Aufstieg in eine höhere Klasse erleichtern. Der 518d steht in der Basisversion als Limousine für 39.900 Euro beim Händler. Die Bayern betonen besonders, dass es sich bei dem 105 kW/143 PS-starken Aggregat nicht um eine schlichte Adaption des 318d handelt. Mit 360 Newtonmeter hat der Turbodiesel zum Beispiel mehr Drehmoment, was sich vor allem im unteren Tourenbereich positiv bemerkbar machen soll.

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Die Gelegenheit, das zu überprüfen, gab es bei einer ersten Testfahrt leider noch nicht. Alternativ fuhren wir den Traum aller Dienstwagenfahrer - den zwei Nummern größeren 530d (190 kW/258 PS) als Limousine, er steht ab 51.500 Euro in der Preisliste. Und tatsächlich: Mit dem 3,0-Liter Turbodiesel unter der Haube möchte man ganze Tage auf der Autobahn verbringen. Souverän und diskret im Klang gleitet die Businesslimousine über die Schnellstraßen.

Dass der Reisewagen aber auch auf kurvigen Landstraßen und im stockenden Stadtverkehr nicht zum Langweiler wird, dafür sorgt der sogenannte „Fahrerlebnisschalter“ in der Mittelkonsole, der jetzt serienmäßig bei allen 5er-Modellen an Bord ist.

Vom Reisewagen im „Comfort“- oder „Comfort plus“-Modus verwandelt die Limousine sich in Stellung „Sport“ in einen launigen Landstraßensprinter, aber auch im „Eco Pro-Modus“ in einen Spritsparer für den Stadtverkehr. Gaspedal, Automatikgetriebe und Lenkung sprechen anders an und auch die elektronisch gesteuerten Dämpfer reagieren. Der digitale Tacho zeigt im Öko-Modus an, wann Bremsenergie zurückgewonnen wird.

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