Gefahren: Ford Mondeo weckt Emotionen

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Hybrid ab 35.000 Euro

Ab nächstem Jahr können die Interessenten für Fords Mittelkasse auch einen Hybrid wählen. Der ist mindestens 34.950 Euro teuer und bietet im Gegenzug 138 kW/187 PS Systemleistung. Genau wie die ab Start verfügbaren Econetic-Varianten (ab 28.750 Euro) glänzt er mit weniger als 100 g CO2/km und erfüllt damit die Effizienz-Klasse A+. Glaubt man dem Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, Wolfgang Kopplin, werden die Verkäufe des Benzin-Stromers allerdings nur zwei Prozent an der Gesamtpalette ausmachen, zumal er nur als viertürige Limousine erhältlich ist.

Eine kurze Runde mit dem Doppelherzler bescheinigt ihm zwar quirligen Vortrieb, aber auch das typische Muster der leistungsverzweigten Kraftübertragung: Bei kräftigem Gaseinsatz verharrt die Drehzahl oben, während es zügig auf Tempo geht – das mag der Europäer im Gegensatz zum Amerikaner für gewöhnlich nicht. Ganz schön zügeln muss man das Temperament aber, wenn es rein elektrisch vorangehen soll. Zwar verspricht das Werk bis zu 135 km/h ohne Verbrenner, aber das bleibt wohl Theorie. Potent genug wäre die rund 88 kW/120 PS starke und 250 Nm übertragende Elektromaschine schon, doch der Akku ist mit 1,4 kWh einfach zu klein, als dass er nachhaltig Energie liefern könnte für ausgiebige Elektrofahrten.

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Zahlreiche Varianten

Ganz auf modern macht der Mondeo mit seinem Enter- und Infotainment. Die Topvarianten zeigen mit großflächiger TFT-Fläche im Kombiinstrument, was Stand der Technik ist. Erfreulich, dass es gleich mehrere Infofelder gibt. So können beispielsweise die Bordcomputer-Werte und etwaige Zielführungspiktogramme der Navigation gleichzeitig dargestellt werden.

Apropos Navigation: Analog zum gelifteten Focus gibt es ein komplett neues System mit intuitiv bedienbarem Touchscreen und schönem Kartenbild. Hinzu kommt eine Vielzahl an Funktionen, darunter auch die Möglichkeit, diverse Handy-Applikationen auf dem großen Monitor abzubilden und von dort aus zu steuern. Ab Mitte 2015 gesellt sich zu den ohnehin schon vielen Varianten eine Allradversion (in Verbindung mit dem 150- und 180-PS-Diesel). Abgesehen davon wird es noch eine maximal luxuriöse Vignale-Ausführung geben. Hoffentlich mutet Ford seinen Kunden da nicht zu viel Qual der Wahl zu.

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