Gefahren: Kia Soul – Spaß, Platz und Komfort

Autor / Redakteur: Jens Meiners / Andreas Wehner

Kias Lifestyle-Van geht in die zweite Generation. Der bullige Kasten bietet viel Kopffreiheit, eine gute Rundumsicht und ordentlichen Komfort – und das zu einem Preis ab 16.990 Euro.

Anbieter zum Thema

Der neue Kia Soul steht ab Ende März bei den deutschen Kia-Partnern.
Der neue Kia Soul steht ab Ende März bei den deutschen Kia-Partnern.
(Foto: Kia)

Das Wort „Ikone“ wird in unserer Branche arg strapaziert. Fraglich, ob man den Kia Soul als eine solche bezeichnen muss. Eigenständigen Stil wird man dem aufrecht-frisch gezeichneten Kasten indessen nicht absprechen können. Und so fiel den Kreativen im kalifornischen Designzentrum von Kia die nicht gerade einfache Aufgabe zu, ein unverwechselbares und erfolgreiches Auto neu zu interpretieren, ohne seinen Charakter über Gebühr zu verändern.

Auf den ersten Blick ist diese Operation geglückt: Die zweite Generation des Soul, die gerade auf Sizilien präsentiert wird, ist kaum gewachsen. Man hat ihre Kanten kräftig rundgeschliffen,geblieben ist aber die kastenförmige Grundform. Zum bulligen Gesamteindruck trägt auch die Bereifung bei: Bis auf das Einstiegsmodell mit Ottomotor, das auf 205er-Reifen rollt, stehen alle Varianten auf 18-Zoll-Alufelgen und 235er-Reifen.

Kia Soul: Schicker Lifestyle-Van
Bildergalerie mit 12 Bildern

Die klar gezeichnete Karosserie besitzt erfreuliche Vorzüge: Der Soul ist nicht nur in alle Richtungen gut einzusehen, er bietet viel Raum auf allen Plätzen – auch Kopffreiheit. Das gilt auch, wenn das großzügige Panoramadach bestellt wurde, von dem wegen des relativ weit nach vorn gezogenen Fensters bei diesem Auto auch Fahrer und Beifahrer etwas haben.

Mit dem Modellwechsel wurde der Soul auf die moderne Plattform des Ceed gehoben – und damit erhält die Baureihe Zugriff auf anspruchsvolle Technik. Vorn verfügt der Soul über eine Radaufhängung mit McPherson-Federbeinen, hinten kommt eine Verbundlenkerachse mit Drehstabfederung zum Einsatz. Die elektrische Servolenkung, die sich in drei Stufen einstellen lässt, ist leichtgängig und ausreichend exakt. Das Fahrverhalten ist prinzipiell untersteuernd ausgelegt, wer es darauf anlegt, kann jedoch per Lastwechsel auch kontrolliertes Eindrehen in die Kurve provozieren. Der Soul macht das klaglos mit.

Wichtiger dürfte der Zielgruppe allerdings der Fahrkomfort sein. Und der ist auch für die Langstrecke sehr ordentlich. Der Soul rollt komfortabel ab, und die Akustik wurde im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:42586591)