Gefahren: VW Golf GTI – Wildes aus Wolfsburg

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Nur wenige Monate nach dem Marktstart der siebten Golf-Generation bringt VW jetzt einen GTI. Empfehlenswert ist vor allem die stärkere Version – und das nicht wegen der zehn PS mehr.

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Breitensportler mit Tradition: Auch den siebten VW Golf gibt es nun als GTI.
Breitensportler mit Tradition: Auch den siebten VW Golf gibt es nun als GTI.
(Foto: Volkswagen)

Es war im Jahr 1976: Volkswagen wollte sein erfolgreiches Modell Golf sportlicher machen. Daher kamen 81 kW/110 PS unter die Haube, ein roter Rahmen um den schwarzen Kühlergrill und zum Schalten durch die vier Vorwärtsgänge nahm man einen übergroßen Golfball in die Hand.

Geplant waren damals so um die 5.000 Exemplare des 810 Kilogramm leichten Zweitürers – um sie an die sportliche Generation Golf zu verkaufen. Da hatte man sich in Wolfsburg allerdings leicht verschätzt. Es wurden von diesem und von den Nachfolgegenerationen viel, viel mehr: Bis heute fanden fast 1,9 Millionen Golf GTI ihren Besitzer.

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Ab Mai 2013, also nur wenige Monate nach dem Verkaufsstart der siebten Golf-Generation, bringt Volkswagen nun auch von dieser Baureihe einen GTI. Erstmals gibt es direkt zum Start zwei Varianten mit unterschiedlichen Leistungswerten. Der wilde Wolfsburger ist ab sofort und ab 28.350 Euro bestellbar.

Zu diesem Preis bekommt man die zweitürige Variante mit einem neuen 2,0-Liter-Turbobenziner und Sechsgang-Schaltgetriebe. Auf Wunsch gibt es wie bei allen Golfs für 900 Euro zwei Türen mehr. Die Leistung liegt mit 162 kW/220 PS exakt doppelt so hoch wie beim Marktstart der ersten Generation vor 37 Jahren. Wer lieber schalten lässt, bekommt für einen Aufschlag von 1.900 Euro das Doppelkupplungsgetriebe DSG mit ebenfalls sechs Gängen. Die sogenannte „Performance“-Ausführung schöpft aus dem gleichen Motor noch 7 kW/10 PS mehr Leistung für mindestens 29.475 Euro.

Die Mehrleistung ist aber nicht das alleinige Argument für die 1.125 Euro Aufpreis. Zusätzlich erhält man größere Bremsen und eine äußerst sinnvolle und empfehlenswerte Differentialsperre an der Vorderachse. Die bewirkt in einer schnell gefahrenen Kurve, dass das kurvenäußere Vorderrad mit mehr Antriebskraft versorgt wird. Positives Ergebnis: Man kann deutlich schneller wieder aufs Gaspedal treten, ohne nach außen gedrückt zu werden.

Trotz der technischen Unterschiede und des Leistungsplus sind die Fahrleistungen der beiden neuen GTI-Modelle nahezu identisch. Die Standardversion beschleunigt in 6,5 Sekunden auf Tempo 100, die Performance-Variante benötigt eine Zehntel weniger. Die Höchstgeschwindigkeiten liegen bei 246 beziehungsweise 250 km/h.

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