Citroën-, DS- und Peugeot-Händlerverband Gemischte Gefühle

Autor / Redakteur: Jens Rehberg / Jens Rehberg

Insbesondere die Situation der Stellantis-Händler ist nach den Netzkündigungen der Pariser Konzernleitung von Unsicherheit geprägt. Wenigstens konnten sich die Peugeot-, Citroën- und DS-Partner nach langer Zeit mal wieder zu Bier und Fritten treffen.

(Bild: Olaf Malzahn/Klaus+Co)

Mit der Durchschnittsnote 4,2 markierte Citroën in diesem Jahr das Schlusslicht der IFA-Händlerzufriedenheitsstudie „Markenmonitor“ – in keinem anderen Netz sind die Partner offenbar aktuell derart gefrustet. Die Schwestermarke Peugeot schnitt mit einer „4“ auf Rang 23 nur unwesentlich besser ab. Insbesondere die jüngsten Maßnahmen des Herstellerpartners, der aktuell sein Vertriebssystem umkrempelt und in diesem Zuge Tausenden Händlern gekündigt hat, verdüstern das Stimmungsbild in den Netzen der einzelnen Konzernmarken.

Dabei ist nicht mal klar, wie viele Vertriebspartner in der aktuellen Netzumstrukturierung bei Peugeot, Citroën und DS in Deutschland ihren Hut nehmen sollen. „Wir wissen es auch nicht", sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes Deutscher Citroën-, DS- & Peugeot-Vertragspartner, Thomas Kramer, am Dienstag auf Anfrage. Auch gebe es keinerlei weitere Details zur Ausgestaltung des von Stellantis angekündigten Agenturvertriebs – dem unangefochtenen Brennpunkthema unter den Stellantis-Partnern in diesen Tagen.