Schachtschneider Generationenwechsel in der Mehrmarken-Gruppe

Autor: Andreas Grimm

Der Opel-, Skoda- und Volvo-Händler vor den Toren Berlins geht mit einer neuen Führung ins Jahr 2021. Nach entsprechender theoretischer und praktischer Vorbereitung geht mit Renzo Schachtschneider die dritte Generation ans Werk.

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Generationenwechsel: Renzo Schachtschneider (li.) übernimmt in dritter Generation die Führung der Autohausgruppe Schachtschneider von seinem Vater Klaus-Peter.
Generationenwechsel: Renzo Schachtschneider (li.) übernimmt in dritter Generation die Führung der Autohausgruppe Schachtschneider von seinem Vater Klaus-Peter.
(Bild: Schachtschneider)

Die Mehrmarken-Autohausgruppe Schachtschneider startet ins Jahr 2020 mit einem neuen Chef. Der 29-jährige Wirtschaftsfachwirt Renzo Schachtschneider verantwortet künftig die Geschicke des Familienunternehmens mit Sitz in Beelitz bei Potsdam in der dritten Generation. Er folgt auf seinen Vater Klaus-Peter Schachtschneider, der seit 1981 an der Spitze des Betriebs stand, nun zurückzieht.

Renzo Schachtschneider fühlt sich auf die neue Aufgabe gut vorbereitet, war bereits mit 15 Jahren für den väterlichen Betrieb tätig. Mit Praktika, einem dualen BWL-Studium und schließlich der Zusatzqualifikation auf der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft (BFC) in Northeim bereitete er sich auf die Führungsposition vor.

„Für mich ist es eine große Herausforderung, aber auch die Erreichung eines großen Zieles, auf das ich hingearbeitet habe“, schreibt Schachtschneider in einer Pressemitteilung. Neben dem theoretischen Rüstzeug war der Junior auch als Standortleiter in Beelitz und Potsdam tätig und fungierte seit 2017 als Gesamtverkaufsleiter der Gruppe.

Neuerdings auch Polestar im Portfolio

Schachtschneider Automobile ist derzeit neben Beelitz und Potsdam auch in Glindow und Ketzin vertreten und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Das Unternehmen handelt mit den Marken Opel, Skoda, Volvo und neuerdings auch Polestar und ist offizieller Chevrolet-Servicepartner.

Die Ursprünge des Betriebs gehen auf einen in den 1920er Jahren gegründeten Landmaschinen- und Fahrzeugreparaturbetrieb zurück, den Heinz Schachtschneider, der Großvater des jetzigen neuen Geschäftsführers, 1954 übernahm. Nach der Wende wurde Schachtschneider bereits im April 1990 Opel-Vertragspartner und wuchs in ab dem Jahr 2000 durch die Übernahme anderer Opel-Partner sowie durch die Erweiterung um Daewoo/Chevrolet. 2005 kamen dann die beiden Marken Skoda und Volvo hinzu.

Für Renzo Schachtschneider ist das Wachstum des Unternehmens noch nicht abgeschlossen. Er blickt nach den Problemen des Lockdowns optimistisch in die Zukunft und sieht „noch viel Potenzial“, um auch in dritter Generation den Betrieb entwickeln zu können.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«