Volkswagen-Handel Generationswechsel beim Autohaus Vatterott

Über 40 Jahre prägte Michael Vatterott das Familienunternehmen Autohaus Vatterott. Zum Jahresende 2021 hörte er nun auf. Auch in Zukunft bleibt das Volkswagen-Handelshaus aus Holzminden in Familienhand. Neben Matthias Vatterott rückt nun Simon Vatterott in die Geschäftsleitung.

Matthias (li.) und Simon Vatterott (re.) bilden künftig die Geschäftsführung des Autohauses Vatterott. Michael Vatterott (Mitte) wechselt nach über 40 Jahren in den Ruhestand.
Matthias (li.) und Simon Vatterott (re.) bilden künftig die Geschäftsführung des Autohauses Vatterott. Michael Vatterott (Mitte) wechselt nach über 40 Jahren in den Ruhestand.
(Bild: Autohaus Vatterott)

Nach mehr als 40 Jahren ist Schluss: Michael Vatterott, langjähriger Geschäftsführer des Autohauses Vatterott im niedersächsischen Holzminden, ist zum Jahreswechsel in den Ruhestand gegangen. Das Unternehmen, das Fahrzeuge der Marken Audi, VW, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Skoda vermarktet, bleibt aber auch in Zukunft in Familienhand: An die Seite von Matthias Vatterott rückt Simon Vatterott in die Geschäftsleitung auf.

Michael Vatterotts Sohn bringt dafür alle Voraussetzungen mit. Nach dem Abitur studierte er Automobilwirtschaft an der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Im Anschluss sammelte er Erfahrungen in anderen Autohäusern, ehe er 2017 ins Familienunternehmen einstieg. Zuletzt war er Verkaufsleiter der Marke Volkswagen. Seine Ausbildung zum Verkaufsleiter schloss er eins mit 23 Jahren als jüngster Absolvent Deutschlands ab. Nun folgt der logische Schritt in die Geschäftsführung.

Diese hatte sein Vater Michael über Jahrzehnte geprägt. Vor über 40 Jahren stieg er bei seinem Bruder Rudolf Vatterott am Standort Eschershausen ein. 1981 wurde er zum Geschäftsführer des neu eröffneten Betriebs in Stadtoldendorf. 70 Neu- und 80 Gebrauchtwagen verkaufte seinem neunköpfigen Team damals dort im ersten Jahr.

Über 3.000 Fahrzeuge im Jahr

Heute arbeiten für das Autohaus Hackerott rund 160 Menschen an den beiden Standorten Holzminden und Eschershausen. 2021 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 1.200 Neu- und 2.000 Gebrauchtwagen verkauft. Der Gesamtumsatz betrug zuletzt rund 70 Millionen Euro.

Leicht falle es ihm nicht, jetzt loszulassen, sagt Michael Vatterott. „Das Unternehmen ist mein Lebenswerk“, so der langjährige Chef. „Und dennoch freue ich mich auch auf die neue Etappe in meinem Leben, in der viele andere Dinge auf mich warten.“ Vollends verabschiedet sich der Senior aber nicht. Um den Übergang fließend zu gestalten, wird er dem neuen Geschäftsführer-Team als Berater mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sohn Simon hat sich für die nächsten Jahre folgende Ziele gesteckt: „Wir befinden uns mitten im Mobilitätswandel, der eine ständige Weiterentwicklung innerhalb der Branche erfordert. Ich freue mich darauf, mit unserem Team die Herausforderung anzugehen und das Familienunternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Dabei arbeiten wir jeden Tag aufs Neue daran , dass diese Leidenschaft für unsere Kunden erlebbar wird.“

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