Neue Marke Genesis plant mit zehn bis zwölf Standorten in Deutschland

Das Gespräch führte Andreas Wehner

Das Premiumfabrikat des Hyundai-Konzerns setzt auf Direktvertrieb – online und in Innenstädten. Genesis-Deutschland-Chef Benjamin Winkler ist überzeugt, dass sich das Fabrikat vor allem aufgrund des umfassenden Serviceangebots durchsetzen wird.

Benjamin Winkler: „Die Dialoge mit den Kunden sind deutlich länger und intensiver, als wir es vorhergesehen haben.“
Benjamin Winkler: „Die Dialoge mit den Kunden sind deutlich länger und intensiver, als wir es vorhergesehen haben.“
(Bild: Genesis)

Redaktion: Genesis ist vor einigen Monaten offiziell gestartet. Das erste Studio hat im September eröffnet; aktuell sind insgesamt fünf Modelle bestellbar. Wie ist denn die Resonanz aus dem Markt?

Benjamin Winkler: Die Resonanz ist gut. Wir können endlich Kunden persönlich empfangen – das ist das, worauf wir uns lange vorbereitet haben. Was wir merken: Die Dialoge mit den Kunden sind deutlich länger und intensiver, als wir es vorhergesehen haben. Schließlich muss man den Kunden nicht nur die Produkte, sondern auch die Marke und die Philosophie dahinter erklären. Das hat uns kapazitätstechnisch schon nach wenigen Wochen vor personelle Herausforderungen gestellt. Aber ich werte das als gutes Zeichen. Das zeigt, dass da ein großes Interesse ist.

Haben Sie bereits Autos ausgeliefert? Wie viele?

Über Zahlen sprechen wir grundsätzlich nicht.