Genf 2011: Crossover-Studie von Renault

Autor / Redakteur: sp-x / Jens Rehberg

Renault zeigt auf dem Autosalon ein neues Konzeptauto, das Elemente von Coupé, Roadster und SUV verbindet. Es kommt ein Vierzylinder-Diesel mit Biturboaufladung zum Einsatz.

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Renault präsentiert auf dem Autosalon in Genf (3. bis 13. März) eine neue Studie, die einen Ausblick auf die künftige Design-Strategie der französischen Marke geben soll. Und die mutet recht futuristisch an: Das unter der Bezeichnung „Captur“ vorgestellte Fahrzeug kombiniert Elemente von Coupé, Roadster und SUV zu einer Karosserievariante, die in erster Linie junge Menschen ansprechen soll.

Die Designer ließen sich beim Entwurf nach eigenen Angaben von Extremsportlern inspirieren, was sich im „muskulösen“ Auftritt des Fahrzeugs widerspiegeln soll. Mattlackierte Kotflügel sollen diesen optischen Eindruck ebenso verstärken wie Flügeltüren und groß dimensionierte 22-Zoll-Felgen in schwarz-weißer Kontrastlackierung. Das feste Hardtop lässt sich leicht abnehmen. Die Crossover-Studie, deren Karosserie in einem kräftigen Orange lackiert ist, verwandelt sich so von einem Coupé in einen Roadster.

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Die Gestaltung des Interieurs setzt auf Leichtigkeit. Der gesamte Innenraum ist mit einem Netz aus elastischen Seilen gestaltet. Fahrer- und Beifahrersitz sind an der Mittelkonsole befestigt, so dass sie in der Luft zu schweben scheinen. Neue Materialien ermöglichen außergewöhnliche Lichteffekte. In den Seitenteilen sind zwei ausziehbare Sitzlehnen untergebracht, die mit Kopfstützen und Sicherheitsgurten ausgestattet sind. Auf diese Weise lässt sich der Captur in einen Viersitzer verwandeln.

Im Captur kommt erstmals bei Renault ein Vierzylinder-Diesel mit Biturboaufladung zum Einsatz. Das neue 1,6-Liter-Aggregat soll in künftigen Serienmodellen den aktuellen 1,9-Liter-Dieselmotor ersetzen. Es leistet 160 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 380 Nm. Zusammen mit dem Doppelkupplungsgetriebe soll es CO2-Emissionen von weniger als 99 Gramm pro Kilometer ermöglichen.

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