Genfer Autosalon 2017: Benzin schlägt Strom

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Die erste europäische Automobilmesse des Jahres zeigt die Neuheiten, die in den kommenden Monaten in den Handel rollen werden: Neben Kleinwagen sind das vor allem SUVs und sportliche Modelle. Und die Elekroautos?

Auf dem Genfer Autosalon treffen traditionell Volumenmodelle auf Exoten.
Auf dem Genfer Autosalon treffen traditionell Volumenmodelle auf Exoten.
(Bild: Kia)

Wer in diesem Jahr vom 9. bis zum 19. März durch die Messehallen des Genfer Autosalons schlendert und gezielt nach Elektroautos sucht, wird nicht wirklich auf seine Kosten kommen. Im Pavillon Vert stehen zwar diverse Elektro- und Wasserstoffautos für Probefahrten bereit, in den Messehallen selbst sind serienreife und vor allem bezahlbare E-Mobile aber Mangelware. Denn ob ein Fahrzeug wie der Quant 48 Volt von Nanoflowcell je zugelassen wird, ist mehr als fragwürdig. Der 700 PS starke Supersportwagen nutzt als Energiequelle eine Kombination aus Batterie und Brennstoffzelle und muss mit einer Elektrolytflüssigkeit betankt werden.

Auf keiner anderen Messe stehen sportliche PS-Protze von Kleinserienherstellern, kreative Visionen von Designschmieden und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte der Zukunft so eng und scheinbar auch innig mit serienreifen Autos zusammen, die im kommenden Frühjahr und Sommer in die Schauräume der Händler rollen werden.