Genfer Autosalon 2018: Full House am Lac Léman

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Noch kann sich der Genfer Autosalon der Sparzwänge der Automobilhersteller erwehren – bis auf Opel und ein paar Nischenfabrikate sind alle auf der Messe vertreten. Für die Besucher heißt das Enthüllungen am laufenden Band.

Die neue Mercedes A-Klasse ist einer der automobilen Stars auf dem Genfer Autosalon 2018.
Die neue Mercedes A-Klasse ist einer der automobilen Stars auf dem Genfer Autosalon 2018.
(Bild: Daimler AG)

Der Genfer Autosalon, der in diesem Jahr vom 8. bis 18. März seine Pforten öffnet, galt bislang als die Mussveranstaltung für Autohersteller und kleine Manufakturen sowie Tuner gleichermaßen. Folglich konnten die Veranstalter immer ruhig schlafen – anders als die der IAA, bei der es vor allem im letzten Jahr Absagen von großen Automarken geradezu hagelte. In diesem Jahr bleibt jedoch auch die Messe am Lac Léman nicht ganz verschont: Mit Opel wird erstmals einer der großen Namen nicht mit einem Stand vertreten sein. Auch Cadillac/Chevrolet, Infiniti und DS werden in Genf fehlen. Die chinesischen Autohersteller bleiben der Veranstaltung ebenfalls fern.

Dennoch meldet der Genfer Autosalon mit 180 Ausstellern „Full House“. Einige Marken hätten die Gelegenheit genutzt, um ihre Ausstellungsfläche zu vergrößern. Zudem sei eine Reihe neuer exklusiver Modellbauer und Tuner in Genf vertreten, darunter die Hochleistungselektromarke Polestar. Das Tochterunternehmen des schwedischen Autoherstellers Volvo bringt 2019 mit dem Polestar 1 sein erstes Modell auf den Markt, einen 441 kW/600 PS starkes Coupé mit Plug-in-Hybridantrieb, das auf der Messe stehen dürfte.