Nissan Geplantes Absatzplus soll Profitabilität nochmals verbessern

Autor: Yvonne Simon

Licht und Schatten bei Nissan: Die Händlerprofitabilität ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen, gleichzeitig ging der Absatz weiter in den Keller. Geschäftsführer Guillaume Pelletreau erklärt, wie sich Nissan weiterentwickeln soll und warum er ausgerechnet jetzt das Margensystem ändert.

Nissans Wachstumspläne müssen durch Corona weiter warten.
Nissans Wachstumspläne müssen durch Corona weiter warten.
(Bild: Nissan)

Die deutschen Nissan-Händler haben im Jahr 2020 eine höhere Umsatzrendite erwirtschaftet als in den Vorjahren. Im Vergleich zu 2019 wuchs die Händlerprofitabilität um 0,2 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent. Das Ziel seien aber weiterhin zwei Prozent, erklärte Guillaume Pelletreau, Geschäftsführer von Nissan Center Europe, am Mittwoch in einem Round-Table-Gespräch mit Fachjournalisten.

Die Rentabilität im Nissan-Netz ist seit 2018 auf Erholungskurs. Damals war der Tiefpunkt bei nur einem Prozent erreicht – nahezu jeder dritte Partner schrieb zu dem Zeitpunkt Verluste, die Händler verdienten im Schnitt 73.000 Euro. Zuletzt waren noch 13 Prozent der Händler in der Verlustzone, das Ergebnis kletterte auf durchschnittlich 123.000 Euro. Ausschlaggebend sind unter anderem eine höhere Profitabilität im Gebrauchtwagen- und Aftersalesgeschäft.

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Redakteurin Management & Handel