Kfz-Innung Oberfranken Geschäftsführer Torsten Leucht wurde freigestellt

Autor: Doris Pfaff

Im Vorstand der Kfz-Innung Oberfranken brodelt es. Der bisherige Geschäftsführer Torsten Leucht ist ab sofort nicht mehr im Amt. Das Ruder hat vorerst wieder sein langjähriger Vorgänger Gerhard Fischer übernommen.

Wieder an Bord: Gerhard Fischer hat kommissarisch die Geschäfte übernommen.
Wieder an Bord: Gerhard Fischer hat kommissarisch die Geschäfte übernommen.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Über die Gründe, warum sich nach drei Jahren Amtszeit die Wege der Innung von ihrem Geschäftsführer trennen, wurde laut Fischer Stillschweigen vereinbart. Seit 1. Oktober hat die Innung Leucht von seinem Amt freigestellt. Die Trennung sei nicht überraschend erfolgt, sondern habe sich schon vor Monaten abgezeichnet. Eine weitere Zusammenarbeit mit Leucht sei nicht möglich gewesen, so Fischer. Er hat bereits die Geschäftsführertätigkeit der Kfz-Innung Oberfranken kommissarisch übernommen und am Freitag die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Hof begrüßt.

Vor knapp vier Jahren war der 69-Jährige nach 25 Jahren Amtszeit in den Ruhestand getreten. Fischer hat in dieser Zeit die Innung stark geprägt. Unter anderem hatte er sich für die Fusion mit der Kfz-Innung Coburg stark gemacht. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits. Zum 1. Januar hofft Fischer, die kommissarische Geschäftsführung wieder abgeben zu können. Zwar habe er über die Anfrage der Innung, ob er in dieser Situation aushelfen könne, nicht lange nachdenken müssen. „Ich mache das gerne. Aber ich hätte es nicht unbedingt gebraucht. Denn ich habe mich schon an den Ruhestand gewöhnt“, räumte er ein.

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 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik