Hyundai-Flottengeschäft „Gewerbekunden haben eine hohe Elektroaffinität“

Autor: Andreas Wehner

Seit Oktober 2020 ist Tobias Krumnikl für das Firmenkundengeschäft bei Hyundai zuständig. Er sieht vor allem in den kommenden elektrifizierten Fahrzeugen einen wichtigen Hebel für den Importeur, um im Flottengeschäft neue Kunden anzusprechen.

Tobias Krumnikl: „Uns geht es nicht darum, möglichst viele Partner zu haben, sondern die richtigen.“
Tobias Krumnikl: „Uns geht es nicht darum, möglichst viele Partner zu haben, sondern die richtigen.“
(Bild: Hyundai)

Redaktion: 2020 war ein schwieriges Jahr. Die Hyundai-Verkäufe haben sich in Deutschland über alle Segmente hinweg mit rund minus 19 Prozent etwa auf Marktniveau entwickelt. Welche Bilanz ziehen Sie im Gewerbekundengeschäft?

Tobias Krumnikl: Entscheidend ist, dass Hyundai in Deutschland seinen Marktanteil von 3,6 Prozent auch im Corona-Jahr halten konnte. Im Gewerbekundengeschäft hatten wir bei Hyundai einen Rückgang von 32 Prozent. Der Gewerbekundenanteil an unserem Gesamtvolumen ist dabei leicht gesunken – von 13,7 Prozent im Jahr 2019 auf 11,3 Prozent 2020. Wir sind im Großen und Ganzen aber zufrieden, auch weil wir uns schnell auf die Widrigkeiten einstellen und den Handel unterstützen konnten. Da hat uns sicherlich auch unser Online-Showroom geholfen, mit dem wir Anfang 2020 - noch in Vor-Corona-Zeiten – gestartet sind. Wir haben insgesamt im zweiten Lockdown deutlich weniger Einschläge gespürt als im ersten Lockdown im Frühjahr. Das und die steigenden Zahlen im ersten Quartal 2021 stimmen uns positiv.

Ergänzendes zum Thema
Zur Person: Tobias Krumnikl
  • Seit Oktober 2020: Abteilungsleiter Gewerbekunden- und Gebrauchtwagenstrategie bei Hyundai Motor Deutschland
  • Zuvor: Verschiedene Positionen in den Bereichen Gebrauchtwagen, Firmenkunden und Nutzfahrzeuge bei Opel

Über den Autor

 Andreas Wehner

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Redakteur Newsdesk Automotive