Gewinneinbruch bei VW-Tochter Traton

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Die Lkw- und Bus-Sparte des Volkswagen-Konzerns spürt die Folgen der Corona-Krise. Für das erste Quartal hat Traton rückläufige Umsatzzahlen und einen um zwei Drittel niedrigeren operativen Gewinn vermeldet.

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(Bild: Traton)

Der Lkw- und Bushersteller Traton hat die Folgen der Corona-Krise im ersten Quartal bereits deutlich zu spüren bekommen. Nach vorläufigen Zahlen lag der Umsatz mit rund 5,7 Milliarden Euro rund elf Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum, wie die VW-Tochter mit Marken wie MAN, Scania und der brasilianischen VW Caminhoes e Onibus überraschend am Dienstag in München mitteilte. Der operative Gewinn lag mit 160 Millionen Euro rund zwei Drittel niedriger als ein Jahr zuvor. Angaben zum Gewinn unterm Strich wurden nicht gemacht.

Die andauernde Covid-19-Pandemie habe weiter einen erheblichen Einfluss auf das Geschäft. So seien die Produktionsketten der Nutzfahrzeugindustrie nahezu zum Erliegen gekommen, hieß es weiter. Die Folgen seien weitgehende Produktionsstopps bei Traton. Eine Prognose für das laufende Jahr traut sich das Management wegen der „derzeitigen schnelllebigen Veränderungen“ weiterhin nicht zu.

Am Dienstag hatte MAN angekündigt, die Produktion ab der kommenden Woche langsam wieder hochfahren zu wollen.

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