Ghosn bleibt hinter Gittern

Noch kein Termin für einen Prozess

| Autor: dpa

Carlos Ghosn
Carlos Ghosn (Bild: Conférence de Carlos Ghosn (X 1974) / Ecole polytechnique / CC BY-SA 2.0)

Ein japanisches Gericht hat einer weiteren Verlängerung der Untersuchungshaft für den früheren Verwaltungsratschef des Renault-Partners Nissan, Carlos Ghosn, zugestimmt. Wie das Bezirksgericht in Tokio mitteilte, wurde der Forderung der Staatsanwaltschaft stattgegeben, den bereits seit mehr als einen Monat in U-Haft sitzenden Automanager bis 11. Januar zu verhören.

Einen Termin für einen Prozess gegen Ghosn gibt es noch nicht. Ghosn, der weiter Chef bei Renault ist, und seine frühere rechte Hand Greg Kelly waren am 19. November in der japanischen Hauptstadt wegen Verdachts auf Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen worden.

Kelly kam kürzlich gegen Kaution aus der Untersuchungshaft. Ghosn dagegen bleibt vorerst weiter im Gefängnis, nachdem die Staatsanwaltschaft weitere Vorwürfe gegen den Automanager erhoben hatte. Demnach soll er auch private Investitionsverluste auf seinen früheren Arbeitgeber, den er einst vor naher Pleite gerettet hatte, übertragen haben.

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