Digitaler Serviceprozess Gleich wissen, was es kostet

Autor: Julia Mauritz

Beim Renault- und Dacia-Autohaus Rapp können die Kunden nicht nur ihre Wartung über die Website reservieren – es gibt auch eine Warenkorbfunktion samt verbindlicher Preisangabe. Und das ist nur ein digitales Angebot.

Jörg Rapp, Geschäftsführer des Autohauses Rapp, hat die Dialogannahme digitalisiert.
Jörg Rapp, Geschäftsführer des Autohauses Rapp, hat die Dialogannahme digitalisiert.
(Bild: Mauritz/»kfz-betrieb«)

Die Möglichkeit, auf der Händlerwebsite einen Inspektionstermin online zu buchen, ist mittlerweile nichts Außergewöhnliches mehr. Anders sieht es aus, wenn ein Servicekunde die Positionen, die bei der Wartung anfallen, sowie Zusatzleistungen wie eine Aufbereitung oder einen Ersatzwagen in einen Warenkorb legt, gleich den verbindlichen Preis genannt bekommt und den Auftrag per Mausklick buchen kann. Im Renault- und Dacia-Autohaus Rapp mit Sitz im ländlich geprägten Schemmerhofen ist genau das der Fall.

Das Servicegeschäft ist das Herzstück und der Motor des Familienunternehmens. In einem großzügigen Servicecenter direkt gegenüber des Marken-Showrooms managen vier Serviceberater, vier Lagermitarbeiter und fünfzehn Mechaniker rund 11.000 Werkstattdurchläufe jährlich – und das mittlerweile von der Terminbuchung bis zur Endkontrolle des Fahrzeugs fast vollständig papierlos. Auch die Dialogannahme erfolgt per Tablet oder auf einem großen Touchscreen.

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