E-Fuels im Praxistest Gleiche Leistung bei deutlich geringeren Emissionen

Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

Die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ hat einen E-Fuel-Kraftstoff im Straßenverkehr getestet und mit einem handelsüblichen Super-Plus-Benzin verglichen. Die Bilanz fällt durchweg positiv aus und der synthetische Kraftstoff kann – bis auf den horrenden Literpreis – überzeugen.

Das ist kein optionaler Sportauspuff für den 911er, sondern Messtechnik. Und die hat ermittelt, was beim Betrieb von synthetischen und konventionellen Kraftstoffen im öffentlichen Straßenverkehr tatsächlich hinten raus kommt.
Das ist kein optionaler Sportauspuff für den 911er, sondern Messtechnik. Und die hat ermittelt, was beim Betrieb von synthetischen und konventionellen Kraftstoffen im öffentlichen Straßenverkehr tatsächlich hinten raus kommt.
(Bild: Auto Motor und Sport/Hans-Dieter Seufert)

Sogenannte E-Fuels, die in herkömmlichen Verbrennungsmotoren genutzt werden können, zeigen auch im Praxistest überzeugende Leistungen. In einem ersten Vergleichstest der Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ im Straßenverkehr zeigte der eingesetzte Kraftstoff „Posyn Ci11“ – eine Vorstufe zu E-Fuel-Kraftstoffen – im Vergleich zu Super-Plus-Kraftstoff nicht nur eine gleich gute Leistung: Deutlich besser waren seine Emissionswerte.

Insbesondere der Ausstoß von NOx und Feinstaubpartikeln ist bei Posyn geringer als bei herkömmlichem Benzin. Getestet wurden die beiden Kraftstoffe in zwei baugleichen Porsche 911 Carrera S. Kein anderer Hersteller war bereit, der Zeitschrift und den britischen Messspezialisten von Emissions Analytics zwei identische Fahrzeuge für Verbrauchs- und Emissionsmessfahrten mit herkömmlichem und regenerativem Kraftstoff zu überlassen.